Demoaufruf der Fanszenen Deutschlands: „Alle nach Leipzig!“

Als Teil des bundesweiten Bündnis unterstützt auch die Virage Est Saarbrücken den folgende Demoaufruf der Fanszenen Deutschlands.

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Alle nach Leipzig! 

Eure Statistiken und unsere Wahrnehmung zeigen: Der Fußball ist sicher! Schluss mit Populismus – Ja zur Fankultur! 

Anfang Dezember steht die Innenministerkonferenz (IMK) an. Wie in unserer Stellungnahme vom 07.11. beschrieben, versuchen Law-and-Order-Politiker unter dem Deckmantel der Stadionsicherheit Maßnahmen durchzusetzen, die existenzgefährdend für die deutsche Fankultur sind! 

Neidisch und begeistert blicken Fußballfans aus ganz Europa auf die bunte, laute und mitreißende Atmosphäre in den deutschen Stadien – von Bundesliga bis in die Niederungen des Amateurfußballs. Anstatt dieses Alleinstellungsmerkmal zu respektieren und zu fördern, versuchen Politik und Verbände alles, um mit diversen Maßnahmen lauter Sargnägel in unsere einzigartige Fankultur zu rammen. 

Doch wir sind nicht bereit, uns unsere Leidenschaft und unser Stadionerlebnis von diesen Sicherheitsfanatikern nehmen zu lassen! Bereits am vergangenen Wochenende haben wir mit einer gemeinsamen Spruchbandaktion in den Stadien sowie der begleitenden Stellungnahme unseren Unmut bekundet. Nun gilt es, am Ball zu bleiben und den Protest gegen diese abstrusen Maßnahmen auf die Straße zu tragen! 

Wir rufen daher alle Fußballfans dazu auf, am Sonntag (16.11.) in Leipzig aufzuschlagen und dort lautstark für die deutsche Fankultur einzustehen. Der Treffpunkt für die Demonstration ist um 11:30 Uhr in der Leipziger Innenstadt. Genaue Infos folgen möglichst zeitnah. 

Verzichtet auf Gruppen- und Szeneartikel und erscheint dort in den Farben und Klamotten eures Vereins. Lasst uns gemeinsam allen Politikern sowie den Verbänden klar machen, dass wir als Fußballfans über Rivalitäten hinweg zusammenstehen, um das höchste Gut des deutschen Fußballs zu schützen! 

Am darauffolgenden Montag findet in Leipzig das DFB-Länderspiel gegen die Slowakei statt. Auch dort sind unsererseits diverse Aktionen in Planung, um unseren Protest auch am spielfreien Wochenende in den Stadien hochzuhalten und in dem Fall dem DFB unmissverständlich klarzumachen, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie sich dieser Verband zum Erfüllungsgehilfen von populistischen Innenministern macht! 

Interessierte Vertreter von Presse und Medien können sich für Informationen und Anfragen ab sofort unter presse@fanszenen-deutschlands.de melden. 

Wichtige Hinweise zur Demo: 

– Verhaltet euch gegenüber der gastgebenden Stadt Leipzig sowie allen anwesenden Fans respektvoll! Wir kämpfen Seite an Seite für unsere Sache! 
– Verzichtet auf Pyrotechnik und Vermummungsgegenstände! 

Die Fanszenen Deutschlands 

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Alle FC-Fans, die trotz der Kurzfristigkeit anreisen möchten, versorgen wir gerne mit weiteren organisatorischen Infos. Wendet euch dazu gerne per Mail an info@foerderkreis-virage-est.de

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Gemeinsame Erklärung des 1. FC Saarbrücken e.V. und der Initiative „Zukunft Blau-Schwarz”

Die von den Mitgliedern des 1. FC Saarbrücken mit großer Mehrheit beschlossene Satzungsänderung ist Chance und Verantwortung zugleich.

Während die Risiken in den vergangenen Tagen in der öffentlichen Berichterstattung vielfach betont wurden, möchten Verein und Initiative „Zukunft Blau-Schwarz“ beide bewusst und gemeinsam die sich daraus ergebenden Chancen in den Mittelpunkt stellen.

Vor diesem Hintergrund fand am vergangenen Mittwoch ein intensives und konstruktives Gespräch zwischen Vertretern der Initiative und Präsident Hartmut Ostermann statt. Ausgangspunkt des Treffens war das gemeinsame Verständnis, dass das klare Mitgliedervotum verantwortungsvoll und im Sinne des Vereins umgesetzt werden muss.

Präsident Ostermann machte dabei deutlich, dem Verein in der Übergangsphase bis zur Bestellung der Vorstände nach neuer Satzung weiterhin als Vertretungsorgan vorzustehen. Ob diese vorübergehende Fortführung der Vertretung aufgrund der satzungsgemäßen Übergangsvorschrift möglich sein wird oder durch die Bestellung in ein anderweitiges kommissarisches Amt geschieht, ist letztlich zweitrangig. Alle Beteiligten sind überzeugt, diese rein formale Hürde durch das bestehende Einvernehmen zeitnah nehmen zu können, sodass nach Eintragung der Satzung im Vereinsregister die anstehende ordentliche Mitgliederversammlung planmäßig nach neuen Statuten stattfinden kann.

Zugleich bekräftigte Hartmut Ostermann seine grundsätzliche Bereitschaft, sich perspektivisch auch in einem größtenteils neu aufgestellten Aufsichtsrat einzubringen – vorausgesetzt, dass dort ein zukunftsorientiertes Team Verantwortung übernimmt. Gleiches gilt auch für das finanzielle Engagement der Victor’s Gruppe über das Saisonende hinaus.

Verein und Initiative sind sich einig, dass die ordentliche Mitgliederversammlung am 8. Januar 2026 einen wichtigen Schritt für die Zukunft des 1. FC Saarbrücken darstellen wird. Ziel ist es, ein starkes, kompetentes und integratives Gremium zu bilden, das den Verein eint und die durch die Satzungsänderung angestrebte Professionalisierung vorantreibt. 

Beide Seiten betonen, dass Lagerbildung und Machtkämpfe der Vergangenheit angehören müssen und die Antwort in der aktuellen Zeit nur Dialog und Zusammenhalt heißen kann. Verein und Initiative möchten damit ein klares Signal der Einigkeit und Zuversicht senden – im Sinne aller Mitglieder, Fans und Freunde des 1. FC Saarbrücken.

Schon morgen steht das nächste Heimspiel in der 3. Liga gegen den TSV Havelse im Ludwigspark an. Die Beteiligten des dieswöchigen Gesprächs sehen dieses Heimspiel als herausragende Gelegenheit, den nun wortreich beschworenen Schulterschluss auch im Stadion umzusetzen. Die Kurve wird die Mannschaft 90 Minuten nach vorne peitschen. Wenn sich auch der übrige Ludwigspark unterhakt, können die Fehlschläge vergangener Wochen schon bald in der Mottenkiste der Geschichte verstaut werden. 

Denn die Zukunft ist blau-schwarz!

1. FC Saarbrücken e.V.
„Zukunft Blau-Schwarz”

„Ein Damoklesschwert schwebt über unserem Fußball!“ – Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands

Als Teil des bundesweiten Bündnis unterstützt auch die Virage Est Saarbrücken die folgende Stellungnahme der „Fanszenen Deutschlands“ vom 07. November 2025.

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Ein Damoklesschwert schwebt über unserem Fußball!

Pünktlich zur im Dezember anstehenden Innenministerkonferenz (IMK) in Bremen melden wir uns mit einer Stellungnahme. Wie ihr euch denken könnt: kein gutes Zeichen. Doch was steht zur Debatte? Auf der vorletzten IMK im vergangenen Winter wurden bereits Maßnahmen angedacht, die angeblich die Sicherheit im Stadion erhöhen sollen. Was bislang allerdings einem zahnlosen Papiertiger glich, könnte alsbald bittere Realität werden: Personalisierte Tickets, KI-gestützte Sicherheitsmaßnahmen rund um Spieltage und massenhaft neue Stadionverbote ohne Unschuldsvermutung könnten die Folge sein! 

Anfang Dezember soll die Schaffung einer bundesweiten Stadionverbotskommission beschlossen werden. Zusätzlich zu den standortgebundenen SV-Kommissionen soll diese Institution die Vergabe des ohnehin rechtsstaatlich höchst fragwürdigen Sanktionsmittels „Stadionverbot“ überwachen. Rücknahmen und vorzeitige Aufhebungen der Stadionverbote durch die SV-Kommissionen der einzelnen Standorte könnten zukünftig von oben herab untersagt werden. Hierbei wird die Expertise der Vereine, die mit den Vorgängen rund um ihre (Heim-)spiele vertraut sind und lokale Situationen definitiv besser einordnen können als eine zentrale Stelle, bewusst umgangen. Zudem sollen Vereine, die sich nicht an die Vorgaben der zentralen Stadionverbotskommission halten, zukünftig durch die Sportgerichtsbarkeit sanktioniert werden. 

Unklar bleibt zunächst, ob auch eine direkte SV-Vergabe im Repertoire des neuen Monsters von Verbänden und Politik liegen soll. Ebenso wenig ist über die mögliche personelle Zusammensetzung bekannt. Man stelle sich vor, die Schreihälse aus Innenministerien und Repressionsorganen wie der Polizei wären Teil dieses Gremiums – es würde wohl nicht lange dauern, bis Stadionverbote nach dem Gießkannenprinzip verteilt würden – massenhafte Überwachung und Personalienfeststellungen durch Festsetzung ganzer Personengruppen inklusive. Gleiches gilt für die angedachte Praxis, bis spätestens sechs Wochen nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens (wohlgemerkt: keiner Verurteilung!) ein Stadionverbot zu prüfen. Wie oft derartige „Prüfungen“ dann in einem SV münden, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Besonders eklatant ist hierbei, dass aus einer Soll-Formulierung nun eine Muss-Vorschrift werden soll. Jedes eingeleitete Strafverfahren, was sich bekanntermaßen in sehr vielen Fällen aufgrund Unsinnigkeit nach einer Weile im Sande verläuft, wäre gleichbedeutend mit einem sofortigen Stadionverbot für den Betroffenen! 

Neben der neuen Praxis für Stadionverbote fordern Hardliner aus der Politik und der Polizei weitere Einschnitte in den Stadionalltag. Ein Szenario besteht aus flächendeckenden personalisierten Tickets sowie Gesichtsscannern. Dabei stellen wir nicht nur die Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit infrage, sondern erkennen auch einen klaren Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht aller Stadionbesucher. Wenn alle Fans am Einlass auch noch das letzte Stück Freiheit für den Besuch unseres Volkssports abgeben müssen, steht das im krassen Widerspruch zu unseren Vorstellungen und entbehrt jeglicher Verhältnismäßigkeit. 

Natürlich findet auch das omnipräsente Thema Pyrotechnik seinen Platz in den Fantasien der Politiker und Behörden. Während die Fanszenen im ganzen Land im Rahmen der „Verbandsstrafen abschaffen“-Kampagne seit geraumer Zeit konstruktive Vorschläge liefern und ohne populistisch vorzupreschen sinnvolle Dialoge mit Vereinen und Verbänden zu Pyrotechnik initiieren, verschließen Politik und Polizei die Augen vor der Realität der reifen und in den Stadien vollumfänglich positiv bewerteten Nutzung von Pyrotechnik der Fanszenen. Mit einer Null-Toleranz-Linie sowie Gleichsetzung von Pyrotechnik mit Gewalt und Bedrohung zeigt die Gegenseite eindrucksvoll, dass jegliches Verständnis für Fankultur fehlt. 

Die deutschen Stadien sind sichere Orte – das belegen sämtliche Statistiken der Behörden selbst wie etwa der im Oktober 2025 veröffentlichte Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Wofür also eine neue Stadionverbotskommission benötigt wird, die die Kompetenzen der örtlichen Sicherheitsträger definitiv einschränken soll, bleibt höchst fragwürdig. Statt sich weiterhin repressiven Maßnahmen zu verschreiben, braucht es Konzepte, die das Sicherheitsrisiko für uns Stadiongänger tatsächlich verringern. 

Wir fordern daher: 

1. Minimierung der Polizeieinsätze – Die größte Gefahr in den deutschen Stadien bleiben unberechenbare Einheiten der Bereitschaftspolizei. Statt sich über Kostenumlagen auf die Vereine Gedanken zu machen, sollten die Innenministerien die vollkommen maßlosen Einsatzzeiten ihrer Bediensteten reduzieren. 

2. Aussetzung des Präventivinstruments „Stadionverbot“ – Eine zentrale Stadionverbotskommission sowie die zwanghafte Vergabe eines Stadionverbots nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens darf es unter keinen Umständen geben! 

Generell stellen wir uns klar gegen das Präventivinstrument Stadionverbot. Anstatt junge Menschen aus den Stadien auszusperren, sollten sich Verbände und Politik für rechtsstaatlich verbindliche und pädagogisch wertvolle Maßnahmen bei tatsächlich vorliegenden Straftaten im Fußballkontext einsetzen. 

3. Überwachungskosten reduzieren – Statt den Vereinen immer teurere Überwachungssysteme unter dem Deckmantel der Stadionsicherheit aufzuzwingen, sollten die Gelder in die Nachwuchsarbeit, die Infrastruktur der Stadien und die Arbeit von Fanprojekten investiert werden. 

4. Anerkennung des Mehrwerts der deutschen Kurven – Anstatt mit der Forderung der Personalisierung aller Eintrittskarten jeden Stadiongänger unter Generalverdacht zu stellen, sollte auch die Politik die Fankultur hierzulande als Alleinstellungsmerkmal des Fußballs anerkennen! Auch die Nutzung von Pyrotechnik sollte endlich ihre berechtigte Akzeptanz finden! 

Uns ist bewusst, dass auch wir die Uhren nicht zurückdrehen werden. Häufig wurden hart erkämpfte Freiheiten nur kurze Zeit später zum Wohle des Populismus einiger weniger wieder eingeschränkt. Doch seid euch gewiss: Sollten sich die Gerüchte erhärten, werden wir uns zum Wohle aller Stadionbesucher für das Fußballstadion als Ort der Freiheit einsetzen und für die Werte unseres Fußballs einstehen! 

Die Fanszenen Deutschlands im November 2025 

Stellungnahme zum Stand der Satzungseintragung

Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,

anlässlich der heutigen Medienberichterstattung zum Status der Eintragung der beschlossenen Satzungsänderung möchten wir uns an dieser Stelle kurz und transparent zum aktuellen Stand äußern.

Als Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ haben wir Ende dieser Woche Kenntnis über eine Verzögerung der Eintragung erlangt und uns unmittelbar mit dem Verein und seiner notariellen Vertretung in Verbindung gesetzt, um die konkrete Sachlage gemeinsam erörtern zu können. Hierzu sei zunächst angemerkt, dass eine solche Verzögerung durch amtsgerichtliche Beanstandungen im Zuge von Satzungseintragungen in keinem Fall unüblich ist. Unüblich ist in unseren Augen höchstens, dass solche eigentlich zunächst vereinsintern zu bearbeitenden Vorgänge wieder einmal direkt an die örtliche Presse gelangen.

Der Verein hat unserer Kampagne dankenswerterweise am gestrigen Abend die konkrete Begründung der Verzögerung zukommen lassen. Die angeführten Punkte, die ausschließlich die anstehende Übergangsphase betreffen, sind uns nicht neu, sondern waren vielmehr bei der Erarbeitung der Satzung bereits ausführlich Thema. Dennoch haben wir selbstverständlich mit dem gestrigen Abend unverzüglich damit begonnen, unsere Rechtsauffassung gemeinsam mit mehreren juristischen Beratern nochmals zu überprüfen. Wir gehen davon aus, dass diese Prüfung bereits in den nächsten Tagen abgeschlossen werden kann und wir dann gemeinsam mit dem Verein das weitere Vorgehen abstimmen und mit den zuständigen Stellen in Kontakt treten werden.

Wir sind weiterhin unverändert zuversichtlich gemeinsam mit dem Verein die zeitnahe Eintragung der beschlossenen Satzungsänderung im Sinne des klaren Votums der Mitgliederversammlung sicherzustellen. Hierzu werden wir euch natürlich über unsere Kanäle auf dem Laufenden halten und uns zeitnah auch nochmal zum generellen Stand vor der anstehenden ordentlichen Mitgliederversammlung im Winter äußern.

Blau-Schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Mutig und Geeint ist die Zukunft Blau-Schwarz!

Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,

mutig und geeint ist die Zukunft blau-schwarz. Wir bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung!

Vier Tage ist die außerordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC Saarbrücken am vergangenen Samstag nun her, bei der unser Satzungsänderungsantrag mit 91,94% angenommen und auch dem Leitbildentwurf sowie der Einrichtung einer Leitbild-Kommission mit überwältigender Mehrheit zugestimmt wurde.

Zunächst möchten wir uns ausdrücklich bei der Geschäftsstelle des 1. FC Saarbrücken und allen involvierten Abteilungen des Vereins bedanken. Die kurzfristige Organisation der Versammlung war mit Sicherheit eine Herausforderung, die mit viel Engagement, Sorgfalt und Professionalität gemeistert wurde. Der reibungslose Ablauf unter Einhaltung aller Formalien – trotz eines neuen Teilnehmerrekords bei einer Mitgliederversammlung des FCS – ist nicht selbstverständlich. Und auch Hartmut Ostermann möchten wir auf diesem Wege nochmal unseren Dank für die rundum faire und demokratische Leitung der Versammlung aussprechen.

Ein besonderer Dank gilt aber natürlich auch den Mitgliedern des 1. FC Saarbrücken e.V.: Rund 2.500 Vereinsmitglieder waren am Samstag anwesend – ein beeindruckendes Zeichen des Engagements, der Mitgliederbeteiligung und des Interesses an Blau und Schwarz. Die Ovationen, die wir im Zuge der Vorstellung unseres Antrags erhielten, waren für uns ein emotionaler Moment und ein deutliches Signal der Unterstützung. Diese positive Stimmung hat es uns erleichtert, die Inhalte und Ziele unserer Kampagne zu vermitteln. Auch auf kritische Stimmen wurde sachlich eingegangen – so, wie wir es uns in unserer Eröffnungsansprache gewünscht hatten.

Dennoch mussten auch wir feststellen, dass am vergangenen Samstag nicht immer mit dem gebotenen Respekt diskutiert wurde. Emotionen gehören zum Fußball dazu, doch gerade als FCS-Familie sollten wir innerhalb unseres Vereins zusammenstehen, abweichende Meinungen respektieren und (in Zukunft) getroffene, demokratische Entscheidungen akzeptieren. Dazu verpflichtet uns seit Samstag nicht zuletzt das verabschiedete Leitbild.

Das eindeutige Ergebnis von fast 92% zeigt aber auch, dass entgegen mancher Unkenrufe keine Lagerbildung innerhalb unserer Mitgliedschaft besteht. Eine überwältigende Mehrheit hat sich klar für neue Strukturen im Verein ausgesprochen.

Die angenommene Satzungsänderung wird nun ins Vereinsregister eingetragen. Wie bereits auf der Versammlung angekündigt, haben wir dem Verein am Montag die notwendigen Unterlagen für das Amtsgericht übermittelt und auch für den weiteren Eintragungsprozess unsere Unterstützung angeboten. Daher gehen wir davon aus, dass bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung am Ende dieses Jahres bereits erstmals nach der neuen Satzung gewählt werden wird.

Wir laden alle Mitglieder herzlich ein, sich mit den neuen Aufgaben der Vereinsorgane vertraut zu machen und sich beim FCS einzubringen – insbesondere, wenn man überzeugt ist, mit den eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen einen Beitrag im Aufsichtsrat oder dem Präsidium leisten zu können.

Als „Zukunft Blau-Schwarz“ laden wir alle potenziellen Bewerberinnen und Bewerber für Aufsichtsrat und Präsidium ein sich mit kurzem Steckbrief an info@zukunft-blau-schwarz.de zu wenden, sofern denn ein Interesse an einem Austausch mit uns besteht. In jedem Fall wird es von Seiten der Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ begleitende Formate zu den kandidierenden Personen im Vorfeld der nächsten Mitgliederversammlung geben.

Wir machen aber auch deutlich, dass wir uns hier keine Sonderstellung anmaßen möchten. Alle Personen, die für den Aufsichtsrat oder das Präsidium kandidieren möchten, sind selbstverständlich ebenso eingeladen sich eigenverantwortlich allen Mitgliedern, Fanclubs und Einzelpersonen vorzustellen, unabhängig und losgelöst von „Zukunft Blau-Schwarz“.

Abschließend möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Kampagne unterstützt haben. Möglich wurde dieser Erfolg nur gemeinsam und dank der breiten Unterstützung, die wir von knapp hundert Fanclubs und unzähligen Einzelpersonen erfahren haben. Die letzten Wochen und der wohl ohne Übertreibung für unseren Verein historische 11.10.2025 zeigen uns einmal mehr, welche unglaubliche Kraft in der Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V. steckt.

Und so gestalten wir alle gemeinsam
die Zukunft unseres Vereins –
mutig, in gegenseitigem Respekt und geeint
für Blau und Schwarz.

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Kampagnenfilm „Zukunft Blau-Schwarz“ – Teil 3

Gut zwei Monate sind nun vergangen, seitdem wir euch allen unsere Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ vorgestellt haben – zwei Monate, die kräftezehrend und zeitintensiv waren. Wir durften in dieser Zeit vor allem aber auch viele tolle Erfahrungen sammeln, konnten mit der breiten Mitgliedschaft in den Dialog treten, haben viel Zuspruch erfahren und durften viele von euch von unserer Vision überzeugen.

97 Fanclubs und viele Einzelpersonen zeigen ihr Gesicht für eine blau-schwarze Zukunft des FCS. Schon jetzt bedanken wir uns ganz herzlich für die große und vielseitige Unterstützung, die wir aus ganz verschiedenen Teilen des Vereins erhalten haben. Die Mitgliedschaft lebt, ergreift ihre Stimme und bringt sich ein – ein besseres Fundament kann es für Blau und Schwarz doch kaum geben.

Von unserer Seite ist damit an dieser Stelle vorerst alles gesagt. Nun liegt es in den Händen von uns allen!

Ex-Profi Marcel Gaus unterstützt „Zukunft Blau-Schwarz“

Ja ist denn schon Nachspielzeit bei „Zukunft Blau-Schwarz“? Die 96. Minute ist zwar noch nicht ganz erreicht, Bayern-Bezwinger Marcel Gaus hat der Mitgliedschaft kurz vor der AOMV aber dennoch Mal wieder zum genau richtigen Zeitpunkt etwas mitzuteilen: Seine Unterstützung für „Zukunft Blau-Schwarz“ verbunden mit dem Aufruf gemeinsam ein weiteres Stück FC-Geschichte zu schreiben.

Am Samstag alle in die Saarlandhalle, Satzungsänderung jetzt!

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Auch Sebastian Jacob spricht sich für „Zukunft Blau-Schwarz“ aus!

Zwei Tage vor der AOMV kommt eine weitere Unterstützerstimme hinzu: Nach Daniel Batz bekennt sich mit Sebastian Jacob eine weitere prägende Identifikationsfigur zu „Zukunft Blau-Schwarz“. Zu den Vorschlägen unserer Kampagne äußerte sich der ehemalige Stürmer des 1. FC Saarbrücken wie folgt:

„Der Verein muss sich weiterentwickeln,
da die aktuelle Struktur nicht mehr zeitgemäß ist.
„Zukunft Blau-Schwarz“ hat hierfür ein sehr konstruktives Konzept entwickelt, das die Interessen der Mitglieder bewahrt und gleichzeitig den Anforderungen von modernem Management im Profifußball gerecht werden kann.“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

AOMV am 11.10. von Ankündigungen des Vereins nicht betroffen – am Samstag alle für die Satzungsänderung stimmen!

Am gestrigen Dienstag, vier Tage vor der anstehenden Mitgliederversammlung, haben Teile des Präsidiums die Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken über ihre Ideen für den Verein informiert. Darin machten sie im Wesentlichen das öffentlich, was vor knapp zwei Wochen bereits auf der Fanclub-Veranstaltung angekündigt wurde: die Einberufung einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Behandlung einer Ausgliederung der Profiabteilung in eine GmbH & KgaA. Wann diese AOMV stattfindet, ist allerdings noch unklar. Genaue Details, wie diese Ausgliederung ablaufen oder die Struktur, Satzung und Organisation des dann ausgegliederten Vereins aussehen sollen, bleiben ebenfalls weiter offen. Die Ausarbeitung wird Dieter Weller zufolge in jedem Fall bis zum Sommer 2026 andauern und ist wie Rüdiger Ziehl kürzlich im FCSBlog selbst ausführte vollkommen „unabhängig vom 11.10.“ – also unabhängig vom Ausgang der Abstimmung über die Satzungsänderung von „Zukunft Blau-Schwarz“. Denn in der Tat: Eine Annahme der Satzungsänderung am Samstag schließt in keiner Weise aus, zu einem späteren Zeitpunkt auch andere Pläne wie etwa eine Ausgliederung umzusetzen.

Sobald konkrete Konzepte dazu vorliegen, werden wir uns wie angekündigt ergebnisoffen mit diesen auseinandersetzen, bis dahin und insbesondere auch auf der AOMV am Samstag spielt eine mögliche Ausgliederung jedoch keine Rolle. Am Samstag entscheiden wir schlicht und einfach über den eingebrachten Vorschlag von „Zukunft Blau-Schwarz“. Wir entscheiden, ob wir weiter in den derzeitigen Strukturen verweilen wollen oder dem 1. FC Saarbrücken eine zeitgemäße und zukunftsfähige Satzung geben. Die Wahl am Samstag lautet: Status Quo oder „Zukunft Blau-Schwarz“.

Mut ist der Anfang, blau-schwarz ist die Zukunft – Satzungsänderung jetzt!

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!