Wahl des Präsidiums, des Ehrenrats und der Kassenprüfung am 08.01.2026

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

auch für die auf der morgigen Mitgliederversammlung anstehenden Wahlen zu den weiteren Gremien des 1. FC Saarbrücken e.V. veröffentlichen wir als „Zukunft Blau-Schwarz“ im Folgenden eine Empfehlung.

Genau wie auch schon bei der Empfehlung für den Aufsichtsrat möchten wir damit nicht den demokratischen Entscheidungsprozess der Mitgliedschaft einschränken, sondern lediglich transparent darüber informieren, welche Personen wir aus welchen Gründen am geeignetsten erachten, um als Funktionsträger die neue Struktur unseres Vereins im Sinne der Grundgedanken unserer Kampagne mit Leben zu füllen.

Präsidium

Wir freuen uns, dass sich mit Barbara Haupenthal (42 Jahre) eine echte Blau-Schwarze für das Amt der Präsidentin beworben hat. Als langjährige Spielerin und Fan des Vereins ist Barbara Haupenthal tief mit dem 1. FC Saarbrücken verbunden. Ihr erster Besuch im Park war 1993 beim letzten Spiel des FCS in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart. Fußball war für sie von Anfang an mehr als nur ein Spiel. Schon als Mädchen spürte sie die Wichtigkeit, sich einzubringen und sich durchzusetzen. „Dreckige Trikots und aufgeschürfte Knie spielten keine Rolle.“

Und so fand Barbara Haupenthal den Weg in die Frauenabteilung des FCS: hier prägte sie den Verein ab 1999 über fast ein Jahrzehnt auf und neben dem Platz und beendete ihre Karriere schließlich im Jahr 2007. Das legendäre Pokalfinale im Mai 2008 verfolgte sie von der Tribüne des Berliner Olympiastadions. Nach ihrer Karriere als Fußballerin und einem erfolgreich abgeschlossenen Jurastudium wurde Barbara Haupenthal als Rechtsanwältin zugelassen. Dieser Profession geht sie bis heute nach. Als Gründerin der Sportrechtskanzlei HRB Legal Rechtsanwälte hat sie exzellente Kontakte in vielschichtige Ebenen des Sports und ist darüber hinaus auch Fachanwältin im Bereich Sportrecht.

Wir sind der Auffassung, dass Barbara Haupenthal alles mitbringt, um den Verein so zu repräsentieren, wie sich das die Mitgliedschaft des FCS wünscht: Bodenständig, volksnah, transparent, aufrichtig und als langjähriges Fanclub-Mitglied sensibilisiert für die Belange der blau-schwarzen Anhängerschaft.

Gemeinsam mit Manfred Binkert, dessen Kandidatur für das Vize-Amt wir ebenfalls ausdrücklich unterstützen, wird sie das Präsidium in unseren Augen beleben und den 1. FC Saarbrücken e.V. in der Öffentlichkeit würdevoll und angemessen repräsentieren.

Kassenprüfung

Nach den teilweise denkwürdigen Kassenprüfungsberichten aus der Vergangenheit sind wir der Überzeugung, dass auch in diesem Bereich dringend Ruhe und Seriosität einkehren sollte. Prädestinierte Kandidaten, um dies sicherzustellen, sind für uns Simon Wöhe (27 Jahre) und Jürgen Kaufmann (70 Jahre).

Simon Wöhe ist seit den Exiljahren in Völklingen Mitglied des FCS. Wie bei vielen von uns entstand seine Verbundenheit zum FCS schon früh durch gemeinsame Stadionbesuche mit dem Vater. Das erste prägende Stadionerlebnis in Kindheitstagen war das Saisonfinale gegen Schweinfurt im Jahr 2004. Nach Erlangen des Abiturs hat Simon Wöhe eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten sowie ein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolviert. Heute verantwortet er das Controlling in einem mittelständischen Ingenieurbüro in Saarbrücken. Als Freelancer unterstützt Simon Wöhe weitere Unternehmen in der Buchhaltung und bei Jahresabschlüssen. Darüber hinaus engagiert er sich im Förderkreis Virage Est e.V., dessen Vorstand Simon Wöhe als Kassenwart angehört. Er ist dort naturgemäß im Wesentlichen für finanzielle Angelegenheiten zuständig.

Als Mitbegründer der Initiative „Zukunft Blau-Schwarz“ war Simon Wöhe federführend bei der Erstellung der neuen Satzung unseres FCS involviert. Die dann erzielte Mehrheit von 92% war für ihn schließlich die Initialzündung sich für das Amt zu bewerben: „Dieses Ergebnis zeigt eindrucksvoll, welche Kraft ein lebendiger, von Mitgliedern geführter Verein besitzt und was möglich ist, wenn Engagement, Transparenz und gemeinsames Arbeiten zusammenkommen.“

Als weiteren geeigneten Mann für die Kassenprüfung erachten wir Jürgen Kaufmann. Jürgen Kaufmann war als gelernter Bankkaufmann unter anderem 15 Jahre Filialleiter bei einer großen Privatbank im Saarland und ab 2006 selbstständiger Finanzberater im Bereich Immobilienfinanzierung. In den 90er Jahren war er bereits ehrenamtlicher Kassenprüfer bei der saarländischen Billardunion und über 50 Jahre 1. Vorsitzender und Kassenwart des SV Rot-Weiss Sulzbach. Seit 4 Jahren ist er gewählter Kassenprüfer des Pastoralen Raumes im Regionalverband Saarbrücken. Die von „Zukunft Blau-Schwarz“ vorangetriebene Professionalisierung unseres Vereins hat ihn nach eigenen Angaben beeindruckt und dazu bewogen seine Erfahrung und langjährige Expertise unterstützend einbringen zu wollen. Seriös, gewissenhaft und unabhängig.

Für uns sind die beiden Herren eine verlässliche Kombination, die Kompetenz, Engagement und Erfahrung gleichermaßen vereint sind.

Ehrenrat

Der Ehrenrat des FCS wurde seit mittlerweile über 10 Jahren nicht mehr gewählt und war in seiner Zusammensetzung größtenteils unvollständig. Wir sind der Auffassung, dass es dringend geboten ist, dieses Gremium nochmal satzungskonform zu besetzen.

Wir empfehlen daher zur Wahl für den Ehrenrat in alphabetischer Reihenfolge die Herren

Heinzkill,
Schneider,
Schmitt,
Schreiber,
Seel.

Eine Konstellation aus Vereinslegenden, angeführt von Ehrenspielführer Egon Schmitt sowie langjährigen Fans des FCS, die sich um den Verein verdient gemacht haben, erachten wir als optimal für dieses Gremium.

Wir sehen uns morgen Abend in der Saarlandhalle zu einer vermutlich langen, aber umso richtungsweisenderen Mitgliederversammlung für unseren Verein.

Blau-Schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Stellungnahme zur Empfehlungsliste von „Zukunft Blau-Schwarz“

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

wie in den vergangenen Wochen und Monaten angekündigt, veröffentlichen wir als „Zukunft Blau-Schwarz“ heute eine Empfehlungsliste für die Wahl des Aufsichtsrats am 08.01.2026. Mit dieser Stellungnahme möchten wir transparent darlegen, aus welchen Gründen wir eine Empfehlung aussprechen, nach welchen Kriterien diese zustande gekommen ist und warum wir uns auf diese sieben Personen festgelegt haben.

Vorab: Wir haben von Beginn an betont, dass solch eine Empfehlung in keiner Weise den demokratischen Entscheidungsprozess der Mitgliedschaft einschränken soll. Wir rufen weiterhin unabhängig unserer oder anderer Empfehlungslisten jedes Mitglied unseres Vereins dazu auf, sich bis zur Mitgliederversammlung auch ein eigenes Bild von den zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten zu machen. In diesem Sinne begrüßen wir ausdrücklich, dass in diesem Jahr mehrere Formate zur Verfügung stehen, in denen die zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt werden. Am 08.01. liegt die Wahlentscheidung allein in den Händen der Mitgliederversammlung, dem wichtigsten Gremium unseres 1. FC Saarbrücken e.V.

Warum veröffentlichen wir eine Empfehlungsliste?

Nach dem klaren Mitgliedervotum vom 11.10.2025, durch das die von „Zukunft Blau-Schwarz“ eingebrachte Neustrukturierung nun Realität wird, kommt der Kampagne in unseren Augen die Verantwortung zu, diesen Prozess weiter zu begleiten und mit unseren Möglichkeiten dazu beizutragen, das Potenzial des Vereins in seiner neuen Struktur vollumfänglich zu entfachen. Dieser Verantwortung waren wir uns im Vorfeld bewusst und möchten wir gerade jetzt in der Übergangsphase gerecht werden. Darüber hinaus sind wir seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung wiederholt aus der Mitgliedschaft heraus angesprochen worden, wie unsere Empfehlung aussehen würde und welchen Personen wir die zukünftige Entwicklung des Vereins anvertrauen möchten. Diesem Informationsinteresse kommen wir mit dieser Stellungnahme nach.

Unser Ziel ist es, diejenigen Personen als Empfehlung zu benennen, die unsere Vision und die gemeinsam formulierten Ziele am überzeugendsten umsetzen können. Der Auswahlprozess war anspruchsvoll und zeitintensiv. Wir haben uns bemüht, alle Kandidatinnen und Kandidaten in persönlichen Gesprächen kennenzulernen. Uns ist bewusst, dass Personalentscheidungen immer unterschiedliche Meinungen hervorrufen. Auch wir als Gruppe haben in der Sache kontrovers diskutiert, kamen aber am Ende zu einem konstruktiven Ergebnis und einer Wahlempfehlung für sieben Personen. Diese Wahlempfehlung wurde nicht aus Kurvensichtweise getroffen, sondern unter der Maßgabe, möglichst viele Perspektiven aus der Breite der Mitgliedschaft in die Personenauswahl mit einfließen zu lassen.

Zu den geführten Gesprächen

Das unmissverständliche Mitgliedervotum am 11.10.2025 hat uns in die Lage versetzt, dass unsere Gruppe als Gesprächspartner für amtierende Funktionsträger wie auch für potenzielle Kandidaten und Kandidatinnen wahrgenommen wurde. Wir werten dies als deutlichen Vertrauensbeweis. So kamen verschiedene Kandidierende von sich auf uns zu, andersherum haben auch wir als Kampagne in den Tagen nach der Mitgliederversammlung begonnen auf Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen zuzugehen – auch und insbesondere auf solche, deren Engagement sich viele Mitglieder seit Jahren wünschen. Durch die zahlreichen Gespräche seit Mitte Oktober hatten wir das Privileg, uns ein umfassendes Bild von den Kandidierenden machen und darauf unsere Wahlempfehlung stützen zu können.

Unsere Empfehlung

Basierend auf der vom Verein veröffentlichten Liste zugelassener Bewerberinnen und Bewerber für den Aufsichtsrat sprechen wir für die folgende Konstellation eine Wahlempfehlung aus (Personen in alphabetischer Reihenfolge, ohne Wertung):

  • Bruch, Matthias
  • Gross, Philipp
  • Hager, Daniel
  • Kinn, Stefan
  • Ostermann, Hartmut
  • Quint, Niklas
  • Strauch, Oliver

Gründe für unsere Empfehlung

Bei der Entscheidung für unsere Empfehlung stand für uns ausschließlich die Frage im Mittelpunkt, welche Personen die mit „Zukunft Blau-Schwarz“ eingeschlagene Richtung am besten mit Leben und Expertise füllen können und wie gleichzeitig die anstehende Übergangsphase für den Verein möglichst sinnvoll und stabil gestaltet werden kann. Wir haben in den vergangenen Monaten deutlich gespürt, welche Kräfte aus den unterschiedlichsten Richtungen an unserem Verein zerren. Neben der auch von uns oft beschworenen Professionalisierung ist für uns daher neben der aktuell zu gewährleistenden Stabilisierung im Wesentlichen auch die dauerhafte Stabilität des Gesamtvereins in den Fokus gerückt.

„Zukunft Blau- Schwarz“ ist es gelungen, die Dynamik auszulösen, von der in Saarbrücken seit über zwei Jahrzehnten gesprochen wird. Die größten saarländischen Unternehmer haben sich an einem Tisch versammelt und sind bereit ihre Expertise beim FCS einzubringen. Wir sind davon überzeugt, dass damit zwar nur ein erster, aber dennoch ein gewaltiger Schritt geschaffen wurde, um sich mit Hilfe des Netzwerks und der Kompetenz o.g. Personen mittel- und langfristig unabhängig vom langjährigen Hauptsponsor machen zu können. Die gesamte Mitgliedschaft hat durch ihr mutiges Votum vom 11.10 erheblichen Anteil daran, dass dieser Prozess endlich angestoßen wurde.

Für eine ruhige und strukturierte Übergangszeit erachten wir die weitere Einbindung von Hartmut Ostermann als Vertreter des derzeitigen Hauptsponsors im AR für die nächsten drei Jahre in jedem Fall als sinnvoll und zuträglich. Bereits vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben wir betont, diesem Weg offen gegenüberzustehen. Diese Möglichkeit hat sich konkretisiert und wurde letztlich seitens Hartmut Ostermann ergriffen – ohne dies an Bedingungen oder Forderungen zu knüpfen. Aus unserer Sicht schafft diese Konstellation Stabilität und ermöglicht es zugleich, die angestrebte Professionalisierung konsequent umzusetzen. Und weil uns in diesem Kontext häufig die Frage gestellt wurde, ob mit Hartmut Ostermann im AR nicht doch alles beim Alten bleibt: Wir sehen bei o.g. Konstellation genau diese Gefahr nicht. Ein starkes Gremium mit unabhängigen Personen wird die Wege einschlagen, die einzig und alleine am besten für unseren Verein sind.

Mit Matthias Bruch, Philipp Gross, Daniel Hager und Stefan Kinn empfehlen wir Persönlichkeiten, die als Unternehmer und aktuelle Sponsoren des FCS über fundierte Einblicke in bestehende Strukturen verfügen. Des Weiteren wissen sie, an welchen Stellschrauben beim FCS gedreht werden muss. Sie bringen unterschiedliche fachliche Expertisen, unternehmerische Erfahrung sowie wertvolle Netzwerke mit. Zugleich handelt es sich um eigenständige Charaktere mit unterschiedlichen Perspektiven – in unseren Augen wichtige Voraussetzungen für ein funktionierendes und kritisches Aufsichtsgremium. Die Gespräche, die wir mit diesen Unternehmerpersönlichkeiten geführt haben, haben uns davon überzeugt, dass künftige Entscheidungen von diesen im Sinne einer professionellen und transparenten Vereinsentwicklung getroffen werden und damit insbesondere unabhängig bestehender Lager oder persönlicher Verflechtungen.

Prof. Oliver Strauch steht unter anderem für einen Wissenstransfer aus dem bisherigen Gremium, was in der anstehenden Übergangsphase ebenfalls von gewichtiger Bedeutung ist. Darüber hinaus verfügt er über ein exzellentes Netzwerk in der regionalen Kultur-, Kunst- und Stadtszene. Oliver Strauch bringt den oft zitierten „Blick über den Tellerrand“ mit. Es ist essenziell, dass sich der 1. FCS als mitgliederstärkster Verein des Saarlandes gesellschaftspolitisch so positioniert wie es Satzung und Leitbild vorgeben. Oliver Strauchs bisheriges Engagement in Arbeitskreisen und seine Arbeit zur öffentlichen Wahrnehmung des Vereins haben aus unserer Sicht deutlich unterstrichen, dass seine Expertise und ebenso seine persönliche Integrität in Gremienfunktion weiter erhalten bleiben sollten.

Letztlich halten wir es für sinnvoll und geboten mit Niklas Quint einen Vertreter aus der Fanszene und Mitwirkenden an „Zukunft Blau-Schwarz“ für den neuen Aufsichtsrat zu empfehlen. Niklas war nicht nur Ideengeber und Mitautor der Satzungsänderung; er hat am gesamten Prozess mitgewirkt, dabei eine Expertise in vereinsrechtlichen Fragen aufgebaut und in diesem zu jedem Zeitpunkt detailliert und faktisch untermauert die Intention und Beweggründe hinter den Änderungen einfließen lassen. Durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Förderkreis Virage Est e.V. kennt er die Themen, Interessen und Anliegen der blau-schwarzen Fangemeinde auch über die aktive Fanszene hinaus und wird diese im Gremium behaupten. Zudem ist er beruflich im Personalmanagement tätig, seine Expertise rund um Ausschreibungen, Personalauswahl und -führung oder auch Zielvereinbarungen werden in den anstehenden Bewerbungsprozessen einen klaren Mehrwert für den Aufsichtsrat und damit unseren Verein bedeuten.

Zusammenspiel und gemeinsame Ausrichtung – was macht dieses Gespann als potenziellen neuen Aufsichtsrat aus?

„Initiiert durch die Virage Est Saarbrücken rufen wir die Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ zur strukturellen Weiterentwicklung des
1. FC Saarbrücken e.V. ins Leben.
Mit dieser wenden wir uns an die Mitgliedschaft des 1. FCS
und unterbreiten eine Reihe an Vorschlägen zur
nachhaltigen Professionalisierung und Zukunftssicherung unseres Vereins – weiterhin und für uns unverhandelbar als
eingetragener Verein.“

Mit diesen Worten haben wir am 20. August dieses Jahres unsere Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt – und verfolgen mit unserem Handeln auch heute noch und somit ganz ausdrücklich auch mit unserer Empfehlungsliste eben diese Ziele. Die geführten Gespräche haben uns davon überzeugt, dass innerhalb dieser sieben Personen eine gemeinsame Grundausrichtung besteht, die mit den Grundsätzen von „Zukunft Blau-Schwarz“ vereinbar ist. Unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen sind vorhanden und ausdrücklich erwünscht, dennoch gibt es unter den Genannten das gemeinsame Bestreben, den Verein in dieser Phase des Umbruchs strukturell zu festigen, zu professionalisieren und dabei gleichzeitig die Interessen der Mitglieder – nicht zuletzt auch im neuen Leitbild des Vereins verankert – zu fokussieren.

Das heißt für uns konkret und mit den empfohlenen Personen klar vereinbart, dass Lagerbildung und Entscheidungen aufgrund persönlicher Beziehungen der Vergangenheit angehören müssen. Als Kampagne haben wir uns außerdem für einen weitgehenden personellen Neuanfang, insbesondere auf den Vorstandspositionen, ausgesprochen – ein Wunsch, den annähernd die gesamte Mitgliedschaft teilt. Bei aller Notwendigkeit den Verein in Sachen Vermarktung auf breitere Beine zu stellen, gehört diese stets gegen die Grundwerte und Traditionen des Vereins abgewogen. Andere eingetragene Vereine machen erfolgreich vor, wie es gelingen kann einen mitgliedergeführten Verein zukunftssicher aufzustellen. Unsere wertvolle Vereinsidentität, das Vereinsleben und seine Kultur gilt es von allen Gremien proaktiv weiter zu fördern.

Alle genannten Personen bekennen sich zu diesen Grundsätzen genauso wie zum frisch verabschiedeten Leitbild des FCS. Dem gemeinsamen Ziel, die Visionen von „Zukunft Blau- Schwarz“ gewinnbringend für den Verein mit Leben zu füllen, räumen alle empfohlenen Personen den Raum ein, den es in der Zukunft benötigt.

Wir sehen bei dieser Konstellation weiterhin den großen Vorteil, dass die genannten Personen jetzt schon in regelmäßigen Austausch stehen. Wir haben am 08.01. folglich die Chance ein echtes Team zu wählen, das sich nicht erst kennenlernen muss, sondern das direkt anfangen kann zu arbeiten.

Nach Abwägung aller zu berücksichtigenden Kriterien besteht unseres Erachtens mit o.g. Personen die bestmögliche Konstellation, den FCS nachhaltig voranzubringen.

Abweichungen von der Wunschvorstellung

Es ist offensichtlich, dass dem empfohlenen Gremium eine explizite sportfachliche Expertise fehlt. In unserer ursprünglichen Wunschvorstellung hätten wir uns Personen mit aktuellem sportlichem Netzwerk und entsprechender Erfahrung gewünscht, um die Arbeit des Vorstands Sport fundiert begleiten zu können.

Wir haben hierzu Gespräche mit mehreren geeigneten Persönlichkeiten geführt. Aus persönlichen oder zeitlichen Gründen haben diese jedoch von einer Kandidatur abgesehen. Diese Entscheidungen müssen wir respektieren.

Der genannte Personenkreis wird allerdings insbesondere auf die Expertise von Dieter Ferner zurückgreifen können, der seine Bereitschaft erklärt hat, dem Gremium in dieser Konstellation beratend zur Seite zu stehen. Wir sind überzeugt, dass so auch auf sportlicher Ebene neue Wege eingeschlagen und frische Netzwerke genutzt werden. Da die fehlende sportliche Fachkompetenz im Bewerberfeld seit Bekanntgabe der zur Wahl stehenden Personen in einigen Kommentaren moniert wurde, möchten wir an dieser Stelle nochmal unsere Sichtweise zur Rolle des Aufsichtsrats deutlich machen: Der Aufsichtsrat hat im alltäglichen Vereinsgeschäft nicht den Bereich Sport zu führen, der AR hat in erster Linie Struktur, Kontrolle sowie Einbindung externer und unabhängiger Expertise sicherzustellen. Dies ist für uns bei den empfohlenen sieben Personen gewährleistet.

Generell zeigen die zahlreichen Bewerbungen qualifizierter Menschen, dass insbesondere die künftigen Gremien überlegen müssen, wie diese Expertise gewinnbringend einbezogen werden kann. Sei es durch das Format von Beiräten, durch eine zahlenmäßige Aufstockung des Aufsichtsrats in der Zukunft oder themenspezifischen Arbeitsgruppen.

Dass in o.g. Konstellation keine Person aus der Juristik dabei ist, kann durchaus kritisch gesehen werden, in unseren Augen ist dieser Umstand aber eher zu vernachlässigen. Die potentiell aufkommenden juristischen Fragen in einem Fußballverein können vom Wirtschafts- über das Arbeits- und Vereinsrecht- bis hin zum Strafrecht reichen. Hier eine Person mit juristischem Background in allen Fachgebieten zu finden, ist fast unmöglich. Wir sind deshalb der Auffassung, dass mit dem Netzwerk o.g. Personen für alle etwaigen aufkommenden juristischen Fragestellungen zügig Antworten gefunden werden können, auch wenn kein ausgewiesener Jurist Teil des Aufsichtsrats ist.

Abschließende Einordnung

Allen Personen, die bereit sind sich ehrenamtlich für unseren Verein zu engagieren, gebührt schon jetzt Respekt und Dank. Wir wiederholen an dieser Stelle noch einmal den Wunsch und damit verbundenen Aufruf, sich in den (Personal-)Diskussionen im Vorfeld der Mitgliederversammlung auf die gemeinsam verabschiedeten Grundwerte des Miteinanders in unserem Verein zu besinnen.

Für die kommenden Jahre braucht unser Verein vor allem Vertrauen, Zusammenhalt und ein gemeinsames Handeln entlang des beschlossenen Leitbildes. Das Mitgliedervotum hat eine klare Richtung vorgegeben – nun gilt es, diese gemeinsam mit Leben zu füllen.

Blau-Schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Informationen zur MV am 08.01.2026

Liebe Mitgliedschaft des FCS,

wir haben inzwischen alle Kandidat*innen vorgestellt, die unseren Fragebogen beantwortet haben. Wir sind der Meinung, euch damit ein gutes Bild gezeichnet zu haben, wer mit welchen Zielen und mit welcher Motivation am 08.01 zur Wahl antritt. Uns war es wichtig, euch mehr Input zu geben als der, den man am 08.01 in einer dreiminütigen Rede erhält.

Damit sind wir der auf der AOMV getroffenen Ankündigung, die zur Wahl stehenden Personen bestmöglich vorzustellen, nachgekommen. Bitte macht Gebrauch von dieser Möglichkeit und informiert euch auf der Förderkreis Homepage über die zur Wahl stehenden Personen:

Wir bedanken uns bei allen Kandidierenden, die sich über unsere Kanäle der Mitgliedschaft vorgestellt haben. Unser Dank gilt darüber hinaus auch Christoph Tautz, der mit seinem Format „Tautzi ruft an“ ebenfalls viel getan hat, um die relevanten Personen vorzustellen.

Blau-schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Veröffentlichung Fragenkatalog & Aufruf zum Ehrenrat

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten für den Aufsichtsrat,

soeben haben wir den Fragenkatalog an Kandidierende für den Aufsichtsrat unseres 1. FCS online gestellt. Die Fragenliste lässt sich hier über unsere Webseite abrufen und steht in verschiedenen Formaten zum Herunterladen zur Verfügung:

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die zahlreichen Einsendungen bedanken, wir haben versucht alles bestmöglich zu berücksichtigen, ohne eine vertretbare Zahl an Fragen zu übersteigen. 

Kandidierende senden ihre Beantwortungen der Fragen – ob in Video- oder Textform – zusammen mit dem Einverständnis, diese über unsere Kanäle zu veröffentlichen, bitte bis zum 27. Dezember an unser Postfach (info@zukunft-blau-schwarz.de). 

Abschließend möchten wir die Gelegenheit nutzen, um die Mitgliedschaft nochmal dazu aufzurufen in ihren Augen geeignete Mitglieder für den Ehrenrat des Vereins vorzuschlagen. Vorgeschlagen werden kann jede Person, die das 50. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens 20 Jahren ununterbrochen Vereinsmitglied ist. Personenvorschläge sind an das Präsidium des Vereins zu adressieren. Der Einfachheit halber schicken diese Personen Ihre Bewerbung am besten an die vom FCS geschaltete E-Mail-Adresse (bewerbung@fc-saarbruecken.de).

Blau-schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Gemeinsam weiter gegen Populismus! (Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands vom 12.12.2025)

Im Nachgang der letztwöchigen Innenministerkonferenz meldet sich an diesem Freitag noch einmal das Bündnis der Fanszenen Deutschlands zu Wort und zieht Bilanz zu den Protesten der vergangenen Wochen sowie zu den Ergebnissen der Konferenz. Als Virage Est Saarbrücken sowie als Förderkreis teilen wir erneut auch diese Stellungnahme und werden den Kampf für unsere lebendige Fankultur und freie Kurven gemeinsam mit zahlreichen weiteren Fußballfans auch künftig weiter fortsetzen.

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Fans & Vereine: Gemeinsam weiter gegen Populismus!

Die letzten Wochen dominierte der Protest gegen die Maßnahmen, die bei der Innenministerkonferenz in Bremen zur Debatte standen, unsere Spieltage.

Immerhin konnten bereits vor Beginn der IMK erste kleine Erfolge verzeichnet werden. Absurde Maßnahmen wie personalisierte Tickets, Gesichtsscanner sowie KI-Methoden an Stadioneingängen waren bereits vor Konferenzbeginn vom Tisch. Neben den Protesten der Fanszenen in den Stadien und auf den Straßen standen auch unsere Vereine in ungewohnter Geschlossenheit entschieden hinter uns und den Protesten. Wir erkennen das ausdrücklich positiv an!

Dennoch bleiben nach der IMK große Bedenken. Beschlossen wurde die Einrichtung einer zentralen Stadionverbotskommission. Hierbei tappen Fans und Vereine weiterhin im Dunkeln, was diese Kommission schlussendlich wirklich für Rechte und Pflichten hat, wie sie sich personell zusammensetzt und welche Konsequenzen sie für Fans und Vereine hat. Für uns ist klar, dass dieses neu geschaffene Gremium lokale Vertrauens- und Arbeitsprozesse schwächt, einen Keil zwischen Fans und Vereine treibt und weiterhin mit Entschiedenheit abzulehnen ist. Wir appellieren an unsere Vereine, gegenüber Verbänden und Politik stark zu bleiben und sich weiterhin konsequent gegen die geplante zentrale SV-Kommission auszusprechen. Auch das Thema Pyrotechnik spielt weiterhin eine große Rolle und ist den Law-and-Order-Politikern ein Dorn im Auge. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam als Fans und Vereine einen langen Atem brauchen, um der Politik auch bei diesem Thema konsequent die Stirn zu bieten und lösungsorientiert an der Thematik zu arbeiten, anstatt populistischen Worthülsen auf den Leim zu gehen.

Die nächste Innenministerkonferenz kommt und unser Kampf für freie und selbstbestimmte Kurven ist noch lange nicht vorbei. Lasst uns wie in den vergangenen Wochen diesen Weg weiterhin gemeinsam gehen. Für unsere Kurven. Für unsere Vereine. Für die einzigartige Fankultur in Deutschland.

Die Fanszenen Deutschlands im Dezember 2025

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Kategorisiert als Stellungnahmen

ZBS-Updates vom 09.12.2025

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

in gut einem Monat findet die ordentliche Mitgliederversammlung unseres Vereins statt. Diese Versammlung und die dabei stattfindenden Gremienwahlen werden für Blau und Schwarz richtungsweisend sein und zahlreiche Neuerungen mit sich bringen. Am 11.10. haben rund 92 % der anwesenden Mitglieder für die neue Satzung gestimmt und damit den Vorschlag von „Zukunft Blau-Schwarz“ unterstützt, auf dessen Basis im Januar nun das erste Mal gewählt und der Verein neu aufgestellt wird.

Seit Beginn unserer Kampagne haben wir immer betont, dass für uns Transparenz und offene Kommunikation einen hohen Stellenwert einnehmen. Selbstkritisch müssen wir einräumen, dass dies in den ereignisreichen vergangenen Wochen aus verschiedenen Gründen an manchen Stellen etwas zu kurz kam.

Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben wir angekündigt, verschiedene Formate anzubieten, in denen sich alle Mitglieder ein eigenes Bild von den Kandidierenden machen können. Eine Halle hatten wir für eine solche Vorstellungsveranstaltung bereits reserviert. Da die ordentliche Mitgliederversammlung in der Zwischenzeit jedoch auf den 08. Januar terminiert wurde, hätte der angedachte Termin für die Vorstellungsrunde noch vor Ablauf der Bewerbungsfrist gelegen. Die Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt abzuhalten, erschien uns daher nicht sinnvoll, weshalb wir sie absagten. Für den Dezember konnten wir in der Vorweihnachtszeit leider keine geeignete Halle mehr finden, ohne dass es den finanziellen Rahmen deutlich überschritten hätte. Nichtsdestotrotz möchten wir für künftige Mitgliederversammlungen solche Formate nicht ausschließen, sehen ehrlicherweise hierbei aber vordergründig den Verein in der Verantwortung, der Mitgliedschaft in Zukunft die zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten umfassend vorzustellen.

Für die jetzt im Januar anstehenden Wahlen möchten wir alternativ dennoch allen Kandidierenden die Möglichkeit bieten, sich mit der Beantwortung eines kurzen Fragenkatalogs – idealerweise per Video, gerne aber auch schriftlich – der Mitgliedschaft vorzustellen. Hierzu werden wir zeitnah einen entsprechenden Fragenkatalog und im Anschluss die zugesandten Clips und Antworten der Kandidierenden über unsere Kanäle veröffentlichen. Lasst uns eure Fragen, die Ihr an die Kandidatinnen und Kandidaten für den Aufsichtsrat habt, gerne bis morgen, Mittwoch, den 10. Dezember per Mail (info@zukunft-blau-schwarz.de) oder per Nachricht in den Sozialen Medien zukommen. Wir versuchen diese dann bei der Erstellung des Fragenkatalogs bestmöglich zu berücksichtigen.

Wie bereits während der Kampagne angekündigt, werden wir als „Zukunft Blau-Schwarz“ im Vorfeld der Mitgliederversammlung eine Empfehlungsliste veröffentlichen, so wie es die Gruppierungen der Virage Est in der Vergangenheit regelmäßig getan haben. Für die Neubesetzung der Vereinsgremien ist uns dabei besonders wichtig die Kandidierenden auszuwählen, denen wir zutrauen, „Zukunft Blau-Schwarz“ bestmöglich mit Expertise, Leidenschaft und Leben zu füllen. Seit dem 12.10., also seit dem Tag nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung und der Annahme unseres Satzungsvorschlags, führen wir dazu wöchentlich zahlreiche Gespräche mit Personen und Personengruppen, die sich für ein Amt innerhalb der neuen Satzung interessieren.

Da uns wie auch der Öffentlichkeit keine vollständige Bewerberliste vorliegt, können wir nur Gespräche mit denjenigen führen, die aktiv auf uns zukommen. Eine Vorstellung bei uns ist selbstverständlich keine Pflicht. Wie schon auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheidet am Ende einzig und allein die Mitgliedschaft über die Personen, die uns alle in den neuen Gremien vertreten sollen.

Schon jetzt können wir aber basierend auf den uns bekannten Personen konstatieren, dass eine Vielzahl qualifizierter Bewerbungen für die neuen Ämter vorliegen. Damit bestätigt sich unsere Überzeugung, dass die Satzungsneugestaltung das Interesse am Verein und an einem Engagement in diesem nachhaltig steigert. Wir befinden uns aktuell in der Schlussphase unserer Gespräche. Bis wir eine Empfehlung aussprechen können, bitten wir aber noch um etwas Geduld. Namen können wir erst dann veröffentlichen, wenn die betreffenden Personen dem ausdrücklich zustimmen und wir uns auf einen Personenkreis festgelegt haben, dem wir unser Vertrauen für die Zukunft schenken.

Unabhängig davon möchten wir die gesamte Mitgliedschaft dazu anhalten, sich auch ihr eigenes Bild von den Kandidierenden zu machen. Bitte tut dies jedoch stets fair, sachlich und mit Respekt. Beleidigungen, persönliche Angriffe oder herabwürdigende Kommentare, insbesondere in sozialen Netzwerken haben in unserem Vereinsleben keinen Platz. Zeigen wir stattdessen Wertschätzung gegenüber all jenen, die bereit sind, sich ehrenamtlich in unserem Verein einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Blau-schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Unsere klare Forderung – Zeit zu handeln! (Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands)

Auch am kommenden Wochenende – dem letzten Spieltag vor der anstehenden Innenminsterkonferenz – werden die deutschen Fanszenen nochmals mit aller Entschiedenheit gegen die Pläne zur massiven Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen rund um Stadien protestieren. Als Virage Est Saarbrücken wie auch als Förderkreis schließen wir uns dem erneut an, teilen die folgende Stellungnahme und tragen den bundesweiten 12-minütigen Stimmungsboykott im Rahmen unseres Heimspiels gegen Essen ebenfalls mit. Wir rufen alle Fanclubs dazu auf, sich optisch an dem Boykott zu beteiligen und den Ludwigspark erst zur 13. Minute mit ihren Zaunfahnen in Blau und Schwarz erstrahlen zu lassen.

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Unsere klare Forderung – Zeit zu handeln!

Am vergangenen Wochenende haben wir, die Fanszenen Deutschlands, in bislang unerreichter Geschlossenheit erneut unsere deutliche Ablehnung der geplanten Beschlüsse der Innenminister gezeigt. 

Personalisierte Tickets, KI-Gesichtserkennung um die Personalisierungen der Tickets durchzusetzen, sowie jede Verschärfung der Stadionverbotsvergabe, von der Anpassung der Richtlinien bis hin zu zentralen Stadionverbotskommission mit Veto-Recht, lehnen wir entschieden ab. 

Wir fordern weiterhin ein Ende des Populismus und ein klares Bekenntnis zur Einzigartigkeit der deutschen Fankultur. Die Zahlen sprechen eindeutig für sich – es gibt keinerlei haltbaren Anlass für die vorgesehenen Verschärfungen. Dass unzählige Vereinsvertreter unsere Kritik inzwischen öffentlich teilen, bestätigt unsere Haltung zusätzlich: Die Stadien sind sicher! 

Die Innenminister verharren allen Argumenten zum Trotz stur auf ihrem populistischen Irrweg und scheinen sich mittlerweile gegenseitig zu überbieten, wer mit den absurdesten Forderungen um die Ecke kommt. 

Am kommenden Ligawochenende sowie in den anstehenden Pokal-Achtelfinals werden wir Fußballfans aus den Kurven Deutschlands erneut 12 Minuten schweigen und unseren Unmut deutlich in die Stadien tragen.

Die Stille der Kurven ist unsere unüberhörbare klare Forderung an die Politik, noch vor der anstehenden Innenministerkonferenz die dringend notwendige Kehrtwende einzulegen. 

An die Vertreter der Vereine und Verbände appellieren wir: Zeigt deutlicher denn je Haltung und schützt gemeinsam mit uns das Alleinstellungsmerkmal des Fußballs in diesem Land – noch ist es nicht zu spät! Ohne euch wird ein Großteil der absurden politischen Forderungen nicht umsetzbar sein! 

Alle Fußballfans möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf die laufende Petition unter www.derfussballistsicher.de/petition  aufmerksam machen. 

Die Fanszenen Deutschlands im November 2025

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Der 1. FC Saarbrücken e.V. hat eine neue Satzung

Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,


das Vorhaben, das für uns zu Beginn dieses Jahres seinen Anfang nahm, vor rund drei Monaten dann an dieser Stelle öffentlich gemacht wurde und seitdem gemeinsam mit unzähligen Unterstützern mit kaum für möglich gehaltenem Engagement und Leidenschaft entgegen noch so vieler Widrigkeiten und Unkenrufe verfolgt wurde, ist mit dem heutigen Tage offiziell erreicht worden:


Der 1. FC Saarbrücken hat seit dem heutigen 26.11.2025 eine offiziell im Vereinsregister eingetragene, neue Satzung – die Satzung die wir gemeinsam auf der Mitgliederversammlung am 11.10.2025 auf Vorschlag unserer Kampagne beschlossen haben.


Der neue Eintrag ist online im Vereinsregister für jeden abrufbar, die Eintragung wurde inzwischen auch von offizieller Seite bestätigt. Damit gestaltet sich der Übergangsprozess nun genau wie von unserer Kampagne skizziert: die neu beschlossene Satzung ist mit diesem Tag offiziell wirksam, die Mitgliederversammlung imanuar und insbesondere die Wahlen finden auf Basis der neuen Satzung statt und das bisherige Präsidium leitet die Geschäfte des Vereins bis zur Bestellung neuer Vorstände durch den dann neu gewählten
Aufsichtsrat kommissarisch weiter.


Wir möchten an dieser Stelle um Verständnis bitten, dass wir uns dazu entschieden haben, erst nochmal an die
Öffentlichkeit zu gehen, wenn Vollzug gemeldet werden kann.
Stetige Wasserstandsmeldungen hätten in der aktuellen Gemengelage in unseren Augen zu mehr Unklarheit als Klarheit geführt.


Wir möchten uns abschließend an dieser Stelle nochmals herzlich für das entgegen gebrachte Vertrauen und die zahlreiche Unterstützung bedanken. Ohne die Beteiligung ganz verschiedener Menschen und das enorme Engagement zahlreicher Gruppen, Fanclubs und Einzelpersonen wären diese notwendigen Schritte zur Weiterentwicklung unseres Vereins nicht möglich gewesen.
Wir sind überzeugt, dass wir als Verein in gemeinsamer, vertrauensvoller Arbeit eine erfolgreiche, blau-schwarze Zukunft gestalten können.


Mit blau-schwarzen Grüßen
„Zukunft Blau-Schwarz“

12 Minuten schweigen – Für den Erhalt der Fankultur! (Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands)

Vor dem Wochenende melden sich die Fanszenen Deutschlands erneut zur derzeitigen Debatte im Vorfeld der Innenministerkonferenz zu Wort. Erneut unterstützen wir als Virage Est Saarbrücken und als Förderkreis die Stellungnahme sowie die angekündigten bundesweiten Proteste am kommenden Spieltag.

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12 Minuten schweigen – Für den Erhalt der Fankultur!

Letztes Wochenende noch mit wehenden Fahnen und Gesängen in der Leipziger Innenstadt, an diesem Wochenende ohne Material und ohne Support in den Kurven. Wir werden die ersten 12 Spielminuten schweigend verbringen!

Größer kann der Kontrast zwischen gelebter Fankultur und schweigenden Zuschauerrängen nicht sein. Noch ist es ein dystopisches Szenario, setzt die Innenministerkonferenz ihre Pläne am 3. bis 5.12. in Bremen um, wäre eben dieses Szenario vielleicht schon am ersten Dezemberwochenende die neue Wirklichkeit.

Wir fordern die Vereine auf, sich diesen Plänen mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen und Möglichkeiten zur Wehr zu setzen! Die Äußerungen der IMK und die geplanten Änderungen zerstören nicht nur freie Fankultur, sondern greifen auch massiv und unbegründet in die Vereinsstrukturen ein. Die jahrelange gute Arbeit der Vereine und ihrer Partner wird ohne tatsächlichen Anlass mit Füßen getreten, das Erlebnis Stadionbesuch durch Unwahrheiten und egoistische Politiker massiv in seinem Ruf geschädigt.

Vereine: Es geht nur gemeinsam! Wir Fans haben letztes Wochenende über Rivalitäten, Farben und Ansichten hinweg eine starke Einheit gebildet und unsere Haltung zum Ausdruck gebracht. Nun seid ihr an der Reihe!

Die Fanszenen Deutschlands

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Demo als voller Erfolg! Wie geht es weiter? – Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands

Auch die heutige Stellungnahme der „Fanszenen Deutschlands“ am Tag nach der erfolgreichen Fandemonstration in Leipzig wird erneut auch von der Virage Est Saarbrücken unterstützt. Wir Fans werden von uns hören lassen!

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Demo als voller Erfolg! Wie geht es weiter?

Wir können stolz auf uns sein! Innerhalb einer Woche und mit lediglich dreitägiger öffentlicher Mobilisierung haben wir es gemeinsam geschafft, ein mehr als deutliches Statement in Richtung der Innenminister, Verbände und Vereine zu setzen. Unsere Erwartungen zur Demo wurden massiv übertroffen, über 20.000 Fußballfans sind über Rivalitäten hinweg Seite an Seite durch Leipzig gezogen und haben eine klare Botschaft gesendet: Gegen populistische Forderungen der Politik und gegen die Erfüllungsgehilfen in den Verbänden –  Für die lautstarke, kreative und einzigartige Fankultur in Deutschland!

Angekündigt hatten wir im Vorfeld, dass der Protest beim heutigen DFB-Länderspiel in Leipzig fortgeführt und ins Stadion getragen werden soll. Hiermit geben wir bekannt, dass es sich dabei um eine Fake-Ankündigung gehandelt hat. Ziel war es, den Sicherheitsbehörden die Schweißperlen auf die Stirn zu treiben beim Gedanken daran, dass hunderte Leute aus den aktiven Fanszenen das Premiumprodukt Länderspiel torpedieren und im Zentralstadion aufschlagen. Bereits während der Demonstration am Sonntag hat man gesehen, dass einzig und allein die Polizei dafür verantwortlich ist, dass die Einsatz- und Personalkosten beim Fußball absurdeste Ausmaße angenommen haben. Begleitet wurde die Demo beispielsweise unter anderem von diversen Einsatzkräften, einem Polizeihubschrauber sowie zwei Wasserwerfern. Wenig verwunderlich liefen, flogen  und standen diese sinnlos in der Gegend und kosteten dabei den Steuerzahler horrende Summen. Wir sind es leid, als billige Ausrede für ausufernde Polizeikosten rund um Fußballspiele herhalten zu müssen!

Und wie geht es jetzt weiter?

Nach dem erfolgreichen Sonntag in Leipzig ist völlig klar, dass wir den Protest nun zurück in die Stadien und unsere Kurven tragen müssen. Es bleiben uns noch wenige Wochen, um den Druck hochzuhalten und den Law-and-Order-Politikern die Stirn zu bieten. Ihr könnt euch gewiss sein, dass wir den Spirit der Demonstration aufgenommen haben und bereits tief in den Planungen stecken, wie wir die nächsten Wochen angehen. Um es Politik, Verbänden und Co. mit einem von uns bereits beim Investoren-Protest genutzten Wortlaut zu sagen: Ihr werdet von uns hören!

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