Dem Geist von Satzung & Leitbild nun die nötige Zeit geben!

Stellungnahme zur Mitgliederversammlung und der Zukunft von „Zukunft Blau-Schwarz“

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

eine in vielerlei Hinsicht denkwürdige ordentliche Mitgliederversammlung liegt hinter uns. Hätte es noch einen Beleg dafür benötigt, dass in unserem Verein Veränderungen überfällig sind, so wäre dieser mit der Nacht von Donnerstag auf Freitag wohl endgültig erbracht worden. Wir wollen an dieser Stelle nicht groß ins Detail gehen, bezeichnend für das an vielen Stellen nicht mehr zeitgemäße und unprofessionelle Agieren unseres Vereins war die knapp 11-stündige Versammlung aber allemal. Dass Gremien wie Präsidium und Ehrenrat in den frühen Morgenstunden unter Anwesenheit nur noch eines Bruchteils der eigentlich zahlreich erschienenen Mitgliedschaft gewählt werden, ist unserem traditionsreichen Fußballclub und seiner Bedeutung – so klar muss man es sagen – unwürdig!

Ein großer Dank gilt den vielen unermüdlichen Helferinnen und Helfern, insbesondere auch aus den Jugendmannschaften des Vereins sowie den ausharrenden Mitgliedern, die den vollständigen Ablauf der Versammlung trotz Widrigkeiten ermöglichten.

Die ordentliche Mitgliederversammlung zeigt aber auch ein weiteres Mal: vielen Menschen liegt die Zukunft unseres Vereins am Herzen! Die Versammlung war wie bereits angeschnitten erneut gut besucht, zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten für die verschiedensten Gremien bewarben sich für ein ehrenamtliches Engagement im Verein und auch das enorme öffentliche Interesse zeugte erneut von der großen Strahlkraft von Blau und Schwarz.

Und natürlich markiert der vergangene Donnerstag die Möglichkeit auf einen Neuanfang. Die Vereinsgremien wurden das erste Mal nach der neuen, von unserer Kampagne eingebrachten Satzung gewählt. Wir hatten uns bekanntermaßen im Vorhinein in der Verantwortung gesehen, uns in einem Empfehlungsschreiben zur in unseren Augen favorisierten personellen Konstellation zu äußern – wohlwissend, dass dies vermutlich größere Kontroversen auslösen wird. Sämtliche sachlich geführten Diskussionen, die in der Folge dann tatsächlich rund um diese Empfehlung entstanden, begrüßen wir im Sinne eines demokratischen Meinungsprozesses ausdrücklich und können verschiedene Bedenken und Teile der geäußerten Kritik auch gut nachvollziehen.

Wir stehen dennoch weiterhin hinter dem empfohlenen und nun auch gewählten Personaltableau und begreifen dieses mitsamt der neuen Struktur unverändert als eine große Chance für unseren Verein. Wir werben dafür den neuen Gremien nun die nötige Zeit, Ruhe und Geduld zuzugestehen und begrüßen in diesem Zuge die unverzügliche Aufnahme der Arbeit sowie die transparenten ersten Schritte des Aufsichtsrats. Wir verstehen nach all den Jahren und Jahrzehnten die Sorgen vor alten Mustern nur zu gut, vertrauen gleichzeitig aber unserer neuen Vereinssatzung und dem von ihr vorgegebenen, grundlegend veränderten Rahmen. Und auch als Mitgliedschaft haben wir mit den vergangenen zwei Mitgliederversammlungen den neuen Funktionsträgern einen klaren Auftrag erteilt: Transparenz und Bestenauslese, Professionalisierung unseres Vereins im e.V., Abbau der Abhängigkeit von einem einzigen Sponsor, kurzum: ein grundlegender und mutiger Aufbruch statt des bekannten „Weiter so“! Wir sind überzeugt, dass sich die neuen Gremien diesem Auftrag verpflichtet sehen und ihr Bestmögliches tun werden, um diesen umzusetzen.

Um „Zukunft Blau-Schwarz“ wird es nun vorerst ruhiger werden. Gemeinsam können wir auf eine fantastische Reise mit vielen Erinnerungen und Gänsehautmomenten zurückblicken: Angefangen mit der Ideenfindung, Ausarbeitung der neuen Satzung und Leitbild, Vorbereitung und Veröffentlichung der Kampagne, Unterschriftensammlung, verschiedensten Aktionen in und rund um das Stadion, einer enormen Mobilisierung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung, die Versammlung selbst mit unserer Vorstellung und einem kaum für möglich gehaltenem Ergebnis, die folgenden Kopfschmerzen und öffentlichen Weltuntergangsszenarien aufgrund der Eintragungsverzögerung, schließlich die erfolgreiche Eintragung der Satzungsänderung und schlussendlich eben die Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag. Der gesamte Prozess ist in unseren Augen ein Paradebeispiel aktiver Mitgliederbeteiligung und gelebter Vereinsdemokratie und zeigt einmal mehr den hohen Wert mitgliedergeführter Vereine.

Es waren äußerst intensive und ereignisreiche Monate, für die auch wir uns nun die nötige Zeit nehmen wollen, um diese auszuwerten und zu verarbeiten. Im August sind wir mit dem Anliegen an die Mitgliedschaft herangetreten, die strukturellen Voraussetzungen für einen professionell agierenden und zukunftsfähigen 1. FC Saarbrücken e.V. zu schaffen. Dieses Ziel sehen wir als erfüllt an. Wir werden uns nun in Ruhe Gedanken darüber machen, ob und wenn ja in welcher Weise „Zukunft Blau-Schwarz“ bestehen bleibt, welche Rolle die Initiative künftig einnehmen kann und inwiefern eventuell weitere Projekte zum Wohle des Vereins losgetreten werden.

Die vorerst abschließenden Worte richten sich an all diejenigen, die uns diese einmalige Reise, die tief in unseren Köpfen und noch tiefer in unseren Herzen in Erinnerung bleiben wird, erst ermöglicht und sie stets voller Unterstützung begleitet haben:

Vielen Dank an die Virage Est Saarbrücken, die die Kampagne initiierte und dessen aktive Fanszene immer bereitstand, wenn Hilfe benötigt war.

Wir bedanken uns beim Förderkreis der Virage Est e.V. (werdet Mitglied!), der in vielen bürokratischen, finanziellen und logistischen Aspekten unterstützte – angefangen von der Bereitstellung der Webseite bis hin zur Ermöglichung juristischer Beratung über den gesamten Prozess hinweg.

Natürlich geht ebenso ein ganz herzlicher Dank nach Bayreuth an eben diesen juristischen Berater Prof. Dr. Peter Heermann, der uns in zahlreichen Sitzungen und endlosen E-Mails stets mit ausführlichster vereinsrechtlicher Expertise zur Seite stand.

Und zu guter Letzt, aber doch am aller wichtigsten: Ein unendlich großer Dank an all die unzähligen Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Anhänger-, Fan- und Mitgliedschaft unseres 1. FC Saarbrücken e.V.! Egal ob Fanclub oder Einzelperson, egal ob öffentliche Unterstützung oder hinter den Kulissen, egal ob im Großen oder Kleinen. Danke für diesen Mut! Ihr wart es, die „Zukunft Blau-Schwarz“ erst diese unbändige Kraft gegeben habt, ihr wart es, die „Zukunft Blau-Schwarz“ zu einer blau-schwarzen Bewegung gemacht habt.

Und gemeinsam waren wir es, die unserem FCS gewissermaßen neues Leben eingehaucht haben. Auch deshalb können wir alle ab sofort mit großer Zuversicht in eine hoffentlich goldene blau-schwarze Zukunft blicken.

In Dankbarkeit und mit blau-schwarzen Grüßen
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Wahl des Präsidiums, des Ehrenrats und der Kassenprüfung am 08.01.2026

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

auch für die auf der morgigen Mitgliederversammlung anstehenden Wahlen zu den weiteren Gremien des 1. FC Saarbrücken e.V. veröffentlichen wir als „Zukunft Blau-Schwarz“ im Folgenden eine Empfehlung.

Genau wie auch schon bei der Empfehlung für den Aufsichtsrat möchten wir damit nicht den demokratischen Entscheidungsprozess der Mitgliedschaft einschränken, sondern lediglich transparent darüber informieren, welche Personen wir aus welchen Gründen am geeignetsten erachten, um als Funktionsträger die neue Struktur unseres Vereins im Sinne der Grundgedanken unserer Kampagne mit Leben zu füllen.

Präsidium

Wir freuen uns, dass sich mit Barbara Haupenthal (42 Jahre) eine echte Blau-Schwarze für das Amt der Präsidentin beworben hat. Als langjährige Spielerin und Fan des Vereins ist Barbara Haupenthal tief mit dem 1. FC Saarbrücken verbunden. Ihr erster Besuch im Park war 1993 beim letzten Spiel des FCS in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart. Fußball war für sie von Anfang an mehr als nur ein Spiel. Schon als Mädchen spürte sie die Wichtigkeit, sich einzubringen und sich durchzusetzen. „Dreckige Trikots und aufgeschürfte Knie spielten keine Rolle.“

Und so fand Barbara Haupenthal den Weg in die Frauenabteilung des FCS: hier prägte sie den Verein ab 1999 über fast ein Jahrzehnt auf und neben dem Platz und beendete ihre Karriere schließlich im Jahr 2007. Das legendäre Pokalfinale im Mai 2008 verfolgte sie von der Tribüne des Berliner Olympiastadions. Nach ihrer Karriere als Fußballerin und einem erfolgreich abgeschlossenen Jurastudium wurde Barbara Haupenthal als Rechtsanwältin zugelassen. Dieser Profession geht sie bis heute nach. Als Gründerin der Sportrechtskanzlei HRB Legal Rechtsanwälte hat sie exzellente Kontakte in vielschichtige Ebenen des Sports und ist darüber hinaus auch Fachanwältin im Bereich Sportrecht.

Wir sind der Auffassung, dass Barbara Haupenthal alles mitbringt, um den Verein so zu repräsentieren, wie sich das die Mitgliedschaft des FCS wünscht: Bodenständig, volksnah, transparent, aufrichtig und als langjähriges Fanclub-Mitglied sensibilisiert für die Belange der blau-schwarzen Anhängerschaft.

Gemeinsam mit Manfred Binkert, dessen Kandidatur für das Vize-Amt wir ebenfalls ausdrücklich unterstützen, wird sie das Präsidium in unseren Augen beleben und den 1. FC Saarbrücken e.V. in der Öffentlichkeit würdevoll und angemessen repräsentieren.

Kassenprüfung

Nach den teilweise denkwürdigen Kassenprüfungsberichten aus der Vergangenheit sind wir der Überzeugung, dass auch in diesem Bereich dringend Ruhe und Seriosität einkehren sollte. Prädestinierte Kandidaten, um dies sicherzustellen, sind für uns Simon Wöhe (27 Jahre) und Jürgen Kaufmann (70 Jahre).

Simon Wöhe ist seit den Exiljahren in Völklingen Mitglied des FCS. Wie bei vielen von uns entstand seine Verbundenheit zum FCS schon früh durch gemeinsame Stadionbesuche mit dem Vater. Das erste prägende Stadionerlebnis in Kindheitstagen war das Saisonfinale gegen Schweinfurt im Jahr 2004. Nach Erlangen des Abiturs hat Simon Wöhe eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten sowie ein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolviert. Heute verantwortet er das Controlling in einem mittelständischen Ingenieurbüro in Saarbrücken. Als Freelancer unterstützt Simon Wöhe weitere Unternehmen in der Buchhaltung und bei Jahresabschlüssen. Darüber hinaus engagiert er sich im Förderkreis Virage Est e.V., dessen Vorstand Simon Wöhe als Kassenwart angehört. Er ist dort naturgemäß im Wesentlichen für finanzielle Angelegenheiten zuständig.

Als Mitbegründer der Initiative „Zukunft Blau-Schwarz“ war Simon Wöhe federführend bei der Erstellung der neuen Satzung unseres FCS involviert. Die dann erzielte Mehrheit von 92% war für ihn schließlich die Initialzündung sich für das Amt zu bewerben: „Dieses Ergebnis zeigt eindrucksvoll, welche Kraft ein lebendiger, von Mitgliedern geführter Verein besitzt und was möglich ist, wenn Engagement, Transparenz und gemeinsames Arbeiten zusammenkommen.“

Als weiteren geeigneten Mann für die Kassenprüfung erachten wir Jürgen Kaufmann. Jürgen Kaufmann war als gelernter Bankkaufmann unter anderem 15 Jahre Filialleiter bei einer großen Privatbank im Saarland und ab 2006 selbstständiger Finanzberater im Bereich Immobilienfinanzierung. In den 90er Jahren war er bereits ehrenamtlicher Kassenprüfer bei der saarländischen Billardunion und über 50 Jahre 1. Vorsitzender und Kassenwart des SV Rot-Weiss Sulzbach. Seit 4 Jahren ist er gewählter Kassenprüfer des Pastoralen Raumes im Regionalverband Saarbrücken. Die von „Zukunft Blau-Schwarz“ vorangetriebene Professionalisierung unseres Vereins hat ihn nach eigenen Angaben beeindruckt und dazu bewogen seine Erfahrung und langjährige Expertise unterstützend einbringen zu wollen. Seriös, gewissenhaft und unabhängig.

Für uns sind die beiden Herren eine verlässliche Kombination, die Kompetenz, Engagement und Erfahrung gleichermaßen vereint sind.

Ehrenrat

Der Ehrenrat des FCS wurde seit mittlerweile über 10 Jahren nicht mehr gewählt und war in seiner Zusammensetzung größtenteils unvollständig. Wir sind der Auffassung, dass es dringend geboten ist, dieses Gremium nochmal satzungskonform zu besetzen.

Wir empfehlen daher zur Wahl für den Ehrenrat in alphabetischer Reihenfolge die Herren

Heinzkill,
Schneider,
Schmitt,
Schreiber,
Seel.

Eine Konstellation aus Vereinslegenden, angeführt von Ehrenspielführer Egon Schmitt sowie langjährigen Fans des FCS, die sich um den Verein verdient gemacht haben, erachten wir als optimal für dieses Gremium.

Wir sehen uns morgen Abend in der Saarlandhalle zu einer vermutlich langen, aber umso richtungsweisenderen Mitgliederversammlung für unseren Verein.

Blau-Schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Stellungnahme zur Empfehlungsliste von „Zukunft Blau-Schwarz“

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

wie in den vergangenen Wochen und Monaten angekündigt, veröffentlichen wir als „Zukunft Blau-Schwarz“ heute eine Empfehlungsliste für die Wahl des Aufsichtsrats am 08.01.2026. Mit dieser Stellungnahme möchten wir transparent darlegen, aus welchen Gründen wir eine Empfehlung aussprechen, nach welchen Kriterien diese zustande gekommen ist und warum wir uns auf diese sieben Personen festgelegt haben.

Vorab: Wir haben von Beginn an betont, dass solch eine Empfehlung in keiner Weise den demokratischen Entscheidungsprozess der Mitgliedschaft einschränken soll. Wir rufen weiterhin unabhängig unserer oder anderer Empfehlungslisten jedes Mitglied unseres Vereins dazu auf, sich bis zur Mitgliederversammlung auch ein eigenes Bild von den zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten zu machen. In diesem Sinne begrüßen wir ausdrücklich, dass in diesem Jahr mehrere Formate zur Verfügung stehen, in denen die zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt werden. Am 08.01. liegt die Wahlentscheidung allein in den Händen der Mitgliederversammlung, dem wichtigsten Gremium unseres 1. FC Saarbrücken e.V.

Warum veröffentlichen wir eine Empfehlungsliste?

Nach dem klaren Mitgliedervotum vom 11.10.2025, durch das die von „Zukunft Blau-Schwarz“ eingebrachte Neustrukturierung nun Realität wird, kommt der Kampagne in unseren Augen die Verantwortung zu, diesen Prozess weiter zu begleiten und mit unseren Möglichkeiten dazu beizutragen, das Potenzial des Vereins in seiner neuen Struktur vollumfänglich zu entfachen. Dieser Verantwortung waren wir uns im Vorfeld bewusst und möchten wir gerade jetzt in der Übergangsphase gerecht werden. Darüber hinaus sind wir seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung wiederholt aus der Mitgliedschaft heraus angesprochen worden, wie unsere Empfehlung aussehen würde und welchen Personen wir die zukünftige Entwicklung des Vereins anvertrauen möchten. Diesem Informationsinteresse kommen wir mit dieser Stellungnahme nach.

Unser Ziel ist es, diejenigen Personen als Empfehlung zu benennen, die unsere Vision und die gemeinsam formulierten Ziele am überzeugendsten umsetzen können. Der Auswahlprozess war anspruchsvoll und zeitintensiv. Wir haben uns bemüht, alle Kandidatinnen und Kandidaten in persönlichen Gesprächen kennenzulernen. Uns ist bewusst, dass Personalentscheidungen immer unterschiedliche Meinungen hervorrufen. Auch wir als Gruppe haben in der Sache kontrovers diskutiert, kamen aber am Ende zu einem konstruktiven Ergebnis und einer Wahlempfehlung für sieben Personen. Diese Wahlempfehlung wurde nicht aus Kurvensichtweise getroffen, sondern unter der Maßgabe, möglichst viele Perspektiven aus der Breite der Mitgliedschaft in die Personenauswahl mit einfließen zu lassen.

Zu den geführten Gesprächen

Das unmissverständliche Mitgliedervotum am 11.10.2025 hat uns in die Lage versetzt, dass unsere Gruppe als Gesprächspartner für amtierende Funktionsträger wie auch für potenzielle Kandidaten und Kandidatinnen wahrgenommen wurde. Wir werten dies als deutlichen Vertrauensbeweis. So kamen verschiedene Kandidierende von sich auf uns zu, andersherum haben auch wir als Kampagne in den Tagen nach der Mitgliederversammlung begonnen auf Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen zuzugehen – auch und insbesondere auf solche, deren Engagement sich viele Mitglieder seit Jahren wünschen. Durch die zahlreichen Gespräche seit Mitte Oktober hatten wir das Privileg, uns ein umfassendes Bild von den Kandidierenden machen und darauf unsere Wahlempfehlung stützen zu können.

Unsere Empfehlung

Basierend auf der vom Verein veröffentlichten Liste zugelassener Bewerberinnen und Bewerber für den Aufsichtsrat sprechen wir für die folgende Konstellation eine Wahlempfehlung aus (Personen in alphabetischer Reihenfolge, ohne Wertung):

  • Bruch, Matthias
  • Gross, Philipp
  • Hager, Daniel
  • Kinn, Stefan
  • Ostermann, Hartmut
  • Quint, Niklas
  • Strauch, Oliver

Gründe für unsere Empfehlung

Bei der Entscheidung für unsere Empfehlung stand für uns ausschließlich die Frage im Mittelpunkt, welche Personen die mit „Zukunft Blau-Schwarz“ eingeschlagene Richtung am besten mit Leben und Expertise füllen können und wie gleichzeitig die anstehende Übergangsphase für den Verein möglichst sinnvoll und stabil gestaltet werden kann. Wir haben in den vergangenen Monaten deutlich gespürt, welche Kräfte aus den unterschiedlichsten Richtungen an unserem Verein zerren. Neben der auch von uns oft beschworenen Professionalisierung ist für uns daher neben der aktuell zu gewährleistenden Stabilisierung im Wesentlichen auch die dauerhafte Stabilität des Gesamtvereins in den Fokus gerückt.

„Zukunft Blau- Schwarz“ ist es gelungen, die Dynamik auszulösen, von der in Saarbrücken seit über zwei Jahrzehnten gesprochen wird. Die größten saarländischen Unternehmer haben sich an einem Tisch versammelt und sind bereit ihre Expertise beim FCS einzubringen. Wir sind davon überzeugt, dass damit zwar nur ein erster, aber dennoch ein gewaltiger Schritt geschaffen wurde, um sich mit Hilfe des Netzwerks und der Kompetenz o.g. Personen mittel- und langfristig unabhängig vom langjährigen Hauptsponsor machen zu können. Die gesamte Mitgliedschaft hat durch ihr mutiges Votum vom 11.10 erheblichen Anteil daran, dass dieser Prozess endlich angestoßen wurde.

Für eine ruhige und strukturierte Übergangszeit erachten wir die weitere Einbindung von Hartmut Ostermann als Vertreter des derzeitigen Hauptsponsors im AR für die nächsten drei Jahre in jedem Fall als sinnvoll und zuträglich. Bereits vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben wir betont, diesem Weg offen gegenüberzustehen. Diese Möglichkeit hat sich konkretisiert und wurde letztlich seitens Hartmut Ostermann ergriffen – ohne dies an Bedingungen oder Forderungen zu knüpfen. Aus unserer Sicht schafft diese Konstellation Stabilität und ermöglicht es zugleich, die angestrebte Professionalisierung konsequent umzusetzen. Und weil uns in diesem Kontext häufig die Frage gestellt wurde, ob mit Hartmut Ostermann im AR nicht doch alles beim Alten bleibt: Wir sehen bei o.g. Konstellation genau diese Gefahr nicht. Ein starkes Gremium mit unabhängigen Personen wird die Wege einschlagen, die einzig und alleine am besten für unseren Verein sind.

Mit Matthias Bruch, Philipp Gross, Daniel Hager und Stefan Kinn empfehlen wir Persönlichkeiten, die als Unternehmer und aktuelle Sponsoren des FCS über fundierte Einblicke in bestehende Strukturen verfügen. Des Weiteren wissen sie, an welchen Stellschrauben beim FCS gedreht werden muss. Sie bringen unterschiedliche fachliche Expertisen, unternehmerische Erfahrung sowie wertvolle Netzwerke mit. Zugleich handelt es sich um eigenständige Charaktere mit unterschiedlichen Perspektiven – in unseren Augen wichtige Voraussetzungen für ein funktionierendes und kritisches Aufsichtsgremium. Die Gespräche, die wir mit diesen Unternehmerpersönlichkeiten geführt haben, haben uns davon überzeugt, dass künftige Entscheidungen von diesen im Sinne einer professionellen und transparenten Vereinsentwicklung getroffen werden und damit insbesondere unabhängig bestehender Lager oder persönlicher Verflechtungen.

Prof. Oliver Strauch steht unter anderem für einen Wissenstransfer aus dem bisherigen Gremium, was in der anstehenden Übergangsphase ebenfalls von gewichtiger Bedeutung ist. Darüber hinaus verfügt er über ein exzellentes Netzwerk in der regionalen Kultur-, Kunst- und Stadtszene. Oliver Strauch bringt den oft zitierten „Blick über den Tellerrand“ mit. Es ist essenziell, dass sich der 1. FCS als mitgliederstärkster Verein des Saarlandes gesellschaftspolitisch so positioniert wie es Satzung und Leitbild vorgeben. Oliver Strauchs bisheriges Engagement in Arbeitskreisen und seine Arbeit zur öffentlichen Wahrnehmung des Vereins haben aus unserer Sicht deutlich unterstrichen, dass seine Expertise und ebenso seine persönliche Integrität in Gremienfunktion weiter erhalten bleiben sollten.

Letztlich halten wir es für sinnvoll und geboten mit Niklas Quint einen Vertreter aus der Fanszene und Mitwirkenden an „Zukunft Blau-Schwarz“ für den neuen Aufsichtsrat zu empfehlen. Niklas war nicht nur Ideengeber und Mitautor der Satzungsänderung; er hat am gesamten Prozess mitgewirkt, dabei eine Expertise in vereinsrechtlichen Fragen aufgebaut und in diesem zu jedem Zeitpunkt detailliert und faktisch untermauert die Intention und Beweggründe hinter den Änderungen einfließen lassen. Durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Förderkreis Virage Est e.V. kennt er die Themen, Interessen und Anliegen der blau-schwarzen Fangemeinde auch über die aktive Fanszene hinaus und wird diese im Gremium behaupten. Zudem ist er beruflich im Personalmanagement tätig, seine Expertise rund um Ausschreibungen, Personalauswahl und -führung oder auch Zielvereinbarungen werden in den anstehenden Bewerbungsprozessen einen klaren Mehrwert für den Aufsichtsrat und damit unseren Verein bedeuten.

Zusammenspiel und gemeinsame Ausrichtung – was macht dieses Gespann als potenziellen neuen Aufsichtsrat aus?

„Initiiert durch die Virage Est Saarbrücken rufen wir die Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ zur strukturellen Weiterentwicklung des
1. FC Saarbrücken e.V. ins Leben.
Mit dieser wenden wir uns an die Mitgliedschaft des 1. FCS
und unterbreiten eine Reihe an Vorschlägen zur
nachhaltigen Professionalisierung und Zukunftssicherung unseres Vereins – weiterhin und für uns unverhandelbar als
eingetragener Verein.“

Mit diesen Worten haben wir am 20. August dieses Jahres unsere Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt – und verfolgen mit unserem Handeln auch heute noch und somit ganz ausdrücklich auch mit unserer Empfehlungsliste eben diese Ziele. Die geführten Gespräche haben uns davon überzeugt, dass innerhalb dieser sieben Personen eine gemeinsame Grundausrichtung besteht, die mit den Grundsätzen von „Zukunft Blau-Schwarz“ vereinbar ist. Unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen sind vorhanden und ausdrücklich erwünscht, dennoch gibt es unter den Genannten das gemeinsame Bestreben, den Verein in dieser Phase des Umbruchs strukturell zu festigen, zu professionalisieren und dabei gleichzeitig die Interessen der Mitglieder – nicht zuletzt auch im neuen Leitbild des Vereins verankert – zu fokussieren.

Das heißt für uns konkret und mit den empfohlenen Personen klar vereinbart, dass Lagerbildung und Entscheidungen aufgrund persönlicher Beziehungen der Vergangenheit angehören müssen. Als Kampagne haben wir uns außerdem für einen weitgehenden personellen Neuanfang, insbesondere auf den Vorstandspositionen, ausgesprochen – ein Wunsch, den annähernd die gesamte Mitgliedschaft teilt. Bei aller Notwendigkeit den Verein in Sachen Vermarktung auf breitere Beine zu stellen, gehört diese stets gegen die Grundwerte und Traditionen des Vereins abgewogen. Andere eingetragene Vereine machen erfolgreich vor, wie es gelingen kann einen mitgliedergeführten Verein zukunftssicher aufzustellen. Unsere wertvolle Vereinsidentität, das Vereinsleben und seine Kultur gilt es von allen Gremien proaktiv weiter zu fördern.

Alle genannten Personen bekennen sich zu diesen Grundsätzen genauso wie zum frisch verabschiedeten Leitbild des FCS. Dem gemeinsamen Ziel, die Visionen von „Zukunft Blau- Schwarz“ gewinnbringend für den Verein mit Leben zu füllen, räumen alle empfohlenen Personen den Raum ein, den es in der Zukunft benötigt.

Wir sehen bei dieser Konstellation weiterhin den großen Vorteil, dass die genannten Personen jetzt schon in regelmäßigen Austausch stehen. Wir haben am 08.01. folglich die Chance ein echtes Team zu wählen, das sich nicht erst kennenlernen muss, sondern das direkt anfangen kann zu arbeiten.

Nach Abwägung aller zu berücksichtigenden Kriterien besteht unseres Erachtens mit o.g. Personen die bestmögliche Konstellation, den FCS nachhaltig voranzubringen.

Abweichungen von der Wunschvorstellung

Es ist offensichtlich, dass dem empfohlenen Gremium eine explizite sportfachliche Expertise fehlt. In unserer ursprünglichen Wunschvorstellung hätten wir uns Personen mit aktuellem sportlichem Netzwerk und entsprechender Erfahrung gewünscht, um die Arbeit des Vorstands Sport fundiert begleiten zu können.

Wir haben hierzu Gespräche mit mehreren geeigneten Persönlichkeiten geführt. Aus persönlichen oder zeitlichen Gründen haben diese jedoch von einer Kandidatur abgesehen. Diese Entscheidungen müssen wir respektieren.

Der genannte Personenkreis wird allerdings insbesondere auf die Expertise von Dieter Ferner zurückgreifen können, der seine Bereitschaft erklärt hat, dem Gremium in dieser Konstellation beratend zur Seite zu stehen. Wir sind überzeugt, dass so auch auf sportlicher Ebene neue Wege eingeschlagen und frische Netzwerke genutzt werden. Da die fehlende sportliche Fachkompetenz im Bewerberfeld seit Bekanntgabe der zur Wahl stehenden Personen in einigen Kommentaren moniert wurde, möchten wir an dieser Stelle nochmal unsere Sichtweise zur Rolle des Aufsichtsrats deutlich machen: Der Aufsichtsrat hat im alltäglichen Vereinsgeschäft nicht den Bereich Sport zu führen, der AR hat in erster Linie Struktur, Kontrolle sowie Einbindung externer und unabhängiger Expertise sicherzustellen. Dies ist für uns bei den empfohlenen sieben Personen gewährleistet.

Generell zeigen die zahlreichen Bewerbungen qualifizierter Menschen, dass insbesondere die künftigen Gremien überlegen müssen, wie diese Expertise gewinnbringend einbezogen werden kann. Sei es durch das Format von Beiräten, durch eine zahlenmäßige Aufstockung des Aufsichtsrats in der Zukunft oder themenspezifischen Arbeitsgruppen.

Dass in o.g. Konstellation keine Person aus der Juristik dabei ist, kann durchaus kritisch gesehen werden, in unseren Augen ist dieser Umstand aber eher zu vernachlässigen. Die potentiell aufkommenden juristischen Fragen in einem Fußballverein können vom Wirtschafts- über das Arbeits- und Vereinsrecht- bis hin zum Strafrecht reichen. Hier eine Person mit juristischem Background in allen Fachgebieten zu finden, ist fast unmöglich. Wir sind deshalb der Auffassung, dass mit dem Netzwerk o.g. Personen für alle etwaigen aufkommenden juristischen Fragestellungen zügig Antworten gefunden werden können, auch wenn kein ausgewiesener Jurist Teil des Aufsichtsrats ist.

Abschließende Einordnung

Allen Personen, die bereit sind sich ehrenamtlich für unseren Verein zu engagieren, gebührt schon jetzt Respekt und Dank. Wir wiederholen an dieser Stelle noch einmal den Wunsch und damit verbundenen Aufruf, sich in den (Personal-)Diskussionen im Vorfeld der Mitgliederversammlung auf die gemeinsam verabschiedeten Grundwerte des Miteinanders in unserem Verein zu besinnen.

Für die kommenden Jahre braucht unser Verein vor allem Vertrauen, Zusammenhalt und ein gemeinsames Handeln entlang des beschlossenen Leitbildes. Das Mitgliedervotum hat eine klare Richtung vorgegeben – nun gilt es, diese gemeinsam mit Leben zu füllen.

Blau-Schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Informationen zur MV am 08.01.2026

Liebe Mitgliedschaft des FCS,

wir haben inzwischen alle Kandidat*innen vorgestellt, die unseren Fragebogen beantwortet haben. Wir sind der Meinung, euch damit ein gutes Bild gezeichnet zu haben, wer mit welchen Zielen und mit welcher Motivation am 08.01 zur Wahl antritt. Uns war es wichtig, euch mehr Input zu geben als der, den man am 08.01 in einer dreiminütigen Rede erhält.

Damit sind wir der auf der AOMV getroffenen Ankündigung, die zur Wahl stehenden Personen bestmöglich vorzustellen, nachgekommen. Bitte macht Gebrauch von dieser Möglichkeit und informiert euch auf der Förderkreis Homepage über die zur Wahl stehenden Personen:

Wir bedanken uns bei allen Kandidierenden, die sich über unsere Kanäle der Mitgliedschaft vorgestellt haben. Unser Dank gilt darüber hinaus auch Christoph Tautz, der mit seinem Format „Tautzi ruft an“ ebenfalls viel getan hat, um die relevanten Personen vorzustellen.

Blau-schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Veröffentlichung Fragenkatalog & Aufruf zum Ehrenrat

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,
liebe Kandidatinnen und Kandidaten für den Aufsichtsrat,

soeben haben wir den Fragenkatalog an Kandidierende für den Aufsichtsrat unseres 1. FCS online gestellt. Die Fragenliste lässt sich hier über unsere Webseite abrufen und steht in verschiedenen Formaten zum Herunterladen zur Verfügung:

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die zahlreichen Einsendungen bedanken, wir haben versucht alles bestmöglich zu berücksichtigen, ohne eine vertretbare Zahl an Fragen zu übersteigen. 

Kandidierende senden ihre Beantwortungen der Fragen – ob in Video- oder Textform – zusammen mit dem Einverständnis, diese über unsere Kanäle zu veröffentlichen, bitte bis zum 27. Dezember an unser Postfach (info@zukunft-blau-schwarz.de). 

Abschließend möchten wir die Gelegenheit nutzen, um die Mitgliedschaft nochmal dazu aufzurufen in ihren Augen geeignete Mitglieder für den Ehrenrat des Vereins vorzuschlagen. Vorgeschlagen werden kann jede Person, die das 50. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens 20 Jahren ununterbrochen Vereinsmitglied ist. Personenvorschläge sind an das Präsidium des Vereins zu adressieren. Der Einfachheit halber schicken diese Personen Ihre Bewerbung am besten an die vom FCS geschaltete E-Mail-Adresse (bewerbung@fc-saarbruecken.de).

Blau-schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

ZBS-Updates vom 09.12.2025

Liebe Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V.,

in gut einem Monat findet die ordentliche Mitgliederversammlung unseres Vereins statt. Diese Versammlung und die dabei stattfindenden Gremienwahlen werden für Blau und Schwarz richtungsweisend sein und zahlreiche Neuerungen mit sich bringen. Am 11.10. haben rund 92 % der anwesenden Mitglieder für die neue Satzung gestimmt und damit den Vorschlag von „Zukunft Blau-Schwarz“ unterstützt, auf dessen Basis im Januar nun das erste Mal gewählt und der Verein neu aufgestellt wird.

Seit Beginn unserer Kampagne haben wir immer betont, dass für uns Transparenz und offene Kommunikation einen hohen Stellenwert einnehmen. Selbstkritisch müssen wir einräumen, dass dies in den ereignisreichen vergangenen Wochen aus verschiedenen Gründen an manchen Stellen etwas zu kurz kam.

Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben wir angekündigt, verschiedene Formate anzubieten, in denen sich alle Mitglieder ein eigenes Bild von den Kandidierenden machen können. Eine Halle hatten wir für eine solche Vorstellungsveranstaltung bereits reserviert. Da die ordentliche Mitgliederversammlung in der Zwischenzeit jedoch auf den 08. Januar terminiert wurde, hätte der angedachte Termin für die Vorstellungsrunde noch vor Ablauf der Bewerbungsfrist gelegen. Die Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt abzuhalten, erschien uns daher nicht sinnvoll, weshalb wir sie absagten. Für den Dezember konnten wir in der Vorweihnachtszeit leider keine geeignete Halle mehr finden, ohne dass es den finanziellen Rahmen deutlich überschritten hätte. Nichtsdestotrotz möchten wir für künftige Mitgliederversammlungen solche Formate nicht ausschließen, sehen ehrlicherweise hierbei aber vordergründig den Verein in der Verantwortung, der Mitgliedschaft in Zukunft die zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten umfassend vorzustellen.

Für die jetzt im Januar anstehenden Wahlen möchten wir alternativ dennoch allen Kandidierenden die Möglichkeit bieten, sich mit der Beantwortung eines kurzen Fragenkatalogs – idealerweise per Video, gerne aber auch schriftlich – der Mitgliedschaft vorzustellen. Hierzu werden wir zeitnah einen entsprechenden Fragenkatalog und im Anschluss die zugesandten Clips und Antworten der Kandidierenden über unsere Kanäle veröffentlichen. Lasst uns eure Fragen, die Ihr an die Kandidatinnen und Kandidaten für den Aufsichtsrat habt, gerne bis morgen, Mittwoch, den 10. Dezember per Mail (info@zukunft-blau-schwarz.de) oder per Nachricht in den Sozialen Medien zukommen. Wir versuchen diese dann bei der Erstellung des Fragenkatalogs bestmöglich zu berücksichtigen.

Wie bereits während der Kampagne angekündigt, werden wir als „Zukunft Blau-Schwarz“ im Vorfeld der Mitgliederversammlung eine Empfehlungsliste veröffentlichen, so wie es die Gruppierungen der Virage Est in der Vergangenheit regelmäßig getan haben. Für die Neubesetzung der Vereinsgremien ist uns dabei besonders wichtig die Kandidierenden auszuwählen, denen wir zutrauen, „Zukunft Blau-Schwarz“ bestmöglich mit Expertise, Leidenschaft und Leben zu füllen. Seit dem 12.10., also seit dem Tag nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung und der Annahme unseres Satzungsvorschlags, führen wir dazu wöchentlich zahlreiche Gespräche mit Personen und Personengruppen, die sich für ein Amt innerhalb der neuen Satzung interessieren.

Da uns wie auch der Öffentlichkeit keine vollständige Bewerberliste vorliegt, können wir nur Gespräche mit denjenigen führen, die aktiv auf uns zukommen. Eine Vorstellung bei uns ist selbstverständlich keine Pflicht. Wie schon auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung entscheidet am Ende einzig und allein die Mitgliedschaft über die Personen, die uns alle in den neuen Gremien vertreten sollen.

Schon jetzt können wir aber basierend auf den uns bekannten Personen konstatieren, dass eine Vielzahl qualifizierter Bewerbungen für die neuen Ämter vorliegen. Damit bestätigt sich unsere Überzeugung, dass die Satzungsneugestaltung das Interesse am Verein und an einem Engagement in diesem nachhaltig steigert. Wir befinden uns aktuell in der Schlussphase unserer Gespräche. Bis wir eine Empfehlung aussprechen können, bitten wir aber noch um etwas Geduld. Namen können wir erst dann veröffentlichen, wenn die betreffenden Personen dem ausdrücklich zustimmen und wir uns auf einen Personenkreis festgelegt haben, dem wir unser Vertrauen für die Zukunft schenken.

Unabhängig davon möchten wir die gesamte Mitgliedschaft dazu anhalten, sich auch ihr eigenes Bild von den Kandidierenden zu machen. Bitte tut dies jedoch stets fair, sachlich und mit Respekt. Beleidigungen, persönliche Angriffe oder herabwürdigende Kommentare, insbesondere in sozialen Netzwerken haben in unserem Vereinsleben keinen Platz. Zeigen wir stattdessen Wertschätzung gegenüber all jenen, die bereit sind, sich ehrenamtlich in unserem Verein einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Blau-schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Der 1. FC Saarbrücken e.V. hat eine neue Satzung

Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,


das Vorhaben, das für uns zu Beginn dieses Jahres seinen Anfang nahm, vor rund drei Monaten dann an dieser Stelle öffentlich gemacht wurde und seitdem gemeinsam mit unzähligen Unterstützern mit kaum für möglich gehaltenem Engagement und Leidenschaft entgegen noch so vieler Widrigkeiten und Unkenrufe verfolgt wurde, ist mit dem heutigen Tage offiziell erreicht worden:


Der 1. FC Saarbrücken hat seit dem heutigen 26.11.2025 eine offiziell im Vereinsregister eingetragene, neue Satzung – die Satzung die wir gemeinsam auf der Mitgliederversammlung am 11.10.2025 auf Vorschlag unserer Kampagne beschlossen haben.


Der neue Eintrag ist online im Vereinsregister für jeden abrufbar, die Eintragung wurde inzwischen auch von offizieller Seite bestätigt. Damit gestaltet sich der Übergangsprozess nun genau wie von unserer Kampagne skizziert: die neu beschlossene Satzung ist mit diesem Tag offiziell wirksam, die Mitgliederversammlung imanuar und insbesondere die Wahlen finden auf Basis der neuen Satzung statt und das bisherige Präsidium leitet die Geschäfte des Vereins bis zur Bestellung neuer Vorstände durch den dann neu gewählten
Aufsichtsrat kommissarisch weiter.


Wir möchten an dieser Stelle um Verständnis bitten, dass wir uns dazu entschieden haben, erst nochmal an die
Öffentlichkeit zu gehen, wenn Vollzug gemeldet werden kann.
Stetige Wasserstandsmeldungen hätten in der aktuellen Gemengelage in unseren Augen zu mehr Unklarheit als Klarheit geführt.


Wir möchten uns abschließend an dieser Stelle nochmals herzlich für das entgegen gebrachte Vertrauen und die zahlreiche Unterstützung bedanken. Ohne die Beteiligung ganz verschiedener Menschen und das enorme Engagement zahlreicher Gruppen, Fanclubs und Einzelpersonen wären diese notwendigen Schritte zur Weiterentwicklung unseres Vereins nicht möglich gewesen.
Wir sind überzeugt, dass wir als Verein in gemeinsamer, vertrauensvoller Arbeit eine erfolgreiche, blau-schwarze Zukunft gestalten können.


Mit blau-schwarzen Grüßen
„Zukunft Blau-Schwarz“

Gemeinsame Erklärung des 1. FC Saarbrücken e.V. und der Initiative „Zukunft Blau-Schwarz”

Die von den Mitgliedern des 1. FC Saarbrücken mit großer Mehrheit beschlossene Satzungsänderung ist Chance und Verantwortung zugleich.

Während die Risiken in den vergangenen Tagen in der öffentlichen Berichterstattung vielfach betont wurden, möchten Verein und Initiative „Zukunft Blau-Schwarz“ beide bewusst und gemeinsam die sich daraus ergebenden Chancen in den Mittelpunkt stellen.

Vor diesem Hintergrund fand am vergangenen Mittwoch ein intensives und konstruktives Gespräch zwischen Vertretern der Initiative und Präsident Hartmut Ostermann statt. Ausgangspunkt des Treffens war das gemeinsame Verständnis, dass das klare Mitgliedervotum verantwortungsvoll und im Sinne des Vereins umgesetzt werden muss.

Präsident Ostermann machte dabei deutlich, dem Verein in der Übergangsphase bis zur Bestellung der Vorstände nach neuer Satzung weiterhin als Vertretungsorgan vorzustehen. Ob diese vorübergehende Fortführung der Vertretung aufgrund der satzungsgemäßen Übergangsvorschrift möglich sein wird oder durch die Bestellung in ein anderweitiges kommissarisches Amt geschieht, ist letztlich zweitrangig. Alle Beteiligten sind überzeugt, diese rein formale Hürde durch das bestehende Einvernehmen zeitnah nehmen zu können, sodass nach Eintragung der Satzung im Vereinsregister die anstehende ordentliche Mitgliederversammlung planmäßig nach neuen Statuten stattfinden kann.

Zugleich bekräftigte Hartmut Ostermann seine grundsätzliche Bereitschaft, sich perspektivisch auch in einem größtenteils neu aufgestellten Aufsichtsrat einzubringen – vorausgesetzt, dass dort ein zukunftsorientiertes Team Verantwortung übernimmt. Gleiches gilt auch für das finanzielle Engagement der Victor’s Gruppe über das Saisonende hinaus.

Verein und Initiative sind sich einig, dass die ordentliche Mitgliederversammlung am 8. Januar 2026 einen wichtigen Schritt für die Zukunft des 1. FC Saarbrücken darstellen wird. Ziel ist es, ein starkes, kompetentes und integratives Gremium zu bilden, das den Verein eint und die durch die Satzungsänderung angestrebte Professionalisierung vorantreibt. 

Beide Seiten betonen, dass Lagerbildung und Machtkämpfe der Vergangenheit angehören müssen und die Antwort in der aktuellen Zeit nur Dialog und Zusammenhalt heißen kann. Verein und Initiative möchten damit ein klares Signal der Einigkeit und Zuversicht senden – im Sinne aller Mitglieder, Fans und Freunde des 1. FC Saarbrücken.

Schon morgen steht das nächste Heimspiel in der 3. Liga gegen den TSV Havelse im Ludwigspark an. Die Beteiligten des dieswöchigen Gesprächs sehen dieses Heimspiel als herausragende Gelegenheit, den nun wortreich beschworenen Schulterschluss auch im Stadion umzusetzen. Die Kurve wird die Mannschaft 90 Minuten nach vorne peitschen. Wenn sich auch der übrige Ludwigspark unterhakt, können die Fehlschläge vergangener Wochen schon bald in der Mottenkiste der Geschichte verstaut werden. 

Denn die Zukunft ist blau-schwarz!

1. FC Saarbrücken e.V.
„Zukunft Blau-Schwarz”

Stellungnahme zum Stand der Satzungseintragung

Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,

anlässlich der heutigen Medienberichterstattung zum Status der Eintragung der beschlossenen Satzungsänderung möchten wir uns an dieser Stelle kurz und transparent zum aktuellen Stand äußern.

Als Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ haben wir Ende dieser Woche Kenntnis über eine Verzögerung der Eintragung erlangt und uns unmittelbar mit dem Verein und seiner notariellen Vertretung in Verbindung gesetzt, um die konkrete Sachlage gemeinsam erörtern zu können. Hierzu sei zunächst angemerkt, dass eine solche Verzögerung durch amtsgerichtliche Beanstandungen im Zuge von Satzungseintragungen in keinem Fall unüblich ist. Unüblich ist in unseren Augen höchstens, dass solche eigentlich zunächst vereinsintern zu bearbeitenden Vorgänge wieder einmal direkt an die örtliche Presse gelangen.

Der Verein hat unserer Kampagne dankenswerterweise am gestrigen Abend die konkrete Begründung der Verzögerung zukommen lassen. Die angeführten Punkte, die ausschließlich die anstehende Übergangsphase betreffen, sind uns nicht neu, sondern waren vielmehr bei der Erarbeitung der Satzung bereits ausführlich Thema. Dennoch haben wir selbstverständlich mit dem gestrigen Abend unverzüglich damit begonnen, unsere Rechtsauffassung gemeinsam mit mehreren juristischen Beratern nochmals zu überprüfen. Wir gehen davon aus, dass diese Prüfung bereits in den nächsten Tagen abgeschlossen werden kann und wir dann gemeinsam mit dem Verein das weitere Vorgehen abstimmen und mit den zuständigen Stellen in Kontakt treten werden.

Wir sind weiterhin unverändert zuversichtlich gemeinsam mit dem Verein die zeitnahe Eintragung der beschlossenen Satzungsänderung im Sinne des klaren Votums der Mitgliederversammlung sicherzustellen. Hierzu werden wir euch natürlich über unsere Kanäle auf dem Laufenden halten und uns zeitnah auch nochmal zum generellen Stand vor der anstehenden ordentlichen Mitgliederversammlung im Winter äußern.

Blau-Schwarze Grüße
„Zukunft Blau-Schwarz“

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!

Mutig und Geeint ist die Zukunft Blau-Schwarz!

Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,

mutig und geeint ist die Zukunft blau-schwarz. Wir bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung!

Vier Tage ist die außerordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC Saarbrücken am vergangenen Samstag nun her, bei der unser Satzungsänderungsantrag mit 91,94% angenommen und auch dem Leitbildentwurf sowie der Einrichtung einer Leitbild-Kommission mit überwältigender Mehrheit zugestimmt wurde.

Zunächst möchten wir uns ausdrücklich bei der Geschäftsstelle des 1. FC Saarbrücken und allen involvierten Abteilungen des Vereins bedanken. Die kurzfristige Organisation der Versammlung war mit Sicherheit eine Herausforderung, die mit viel Engagement, Sorgfalt und Professionalität gemeistert wurde. Der reibungslose Ablauf unter Einhaltung aller Formalien – trotz eines neuen Teilnehmerrekords bei einer Mitgliederversammlung des FCS – ist nicht selbstverständlich. Und auch Hartmut Ostermann möchten wir auf diesem Wege nochmal unseren Dank für die rundum faire und demokratische Leitung der Versammlung aussprechen.

Ein besonderer Dank gilt aber natürlich auch den Mitgliedern des 1. FC Saarbrücken e.V.: Rund 2.500 Vereinsmitglieder waren am Samstag anwesend – ein beeindruckendes Zeichen des Engagements, der Mitgliederbeteiligung und des Interesses an Blau und Schwarz. Die Ovationen, die wir im Zuge der Vorstellung unseres Antrags erhielten, waren für uns ein emotionaler Moment und ein deutliches Signal der Unterstützung. Diese positive Stimmung hat es uns erleichtert, die Inhalte und Ziele unserer Kampagne zu vermitteln. Auch auf kritische Stimmen wurde sachlich eingegangen – so, wie wir es uns in unserer Eröffnungsansprache gewünscht hatten.

Dennoch mussten auch wir feststellen, dass am vergangenen Samstag nicht immer mit dem gebotenen Respekt diskutiert wurde. Emotionen gehören zum Fußball dazu, doch gerade als FCS-Familie sollten wir innerhalb unseres Vereins zusammenstehen, abweichende Meinungen respektieren und (in Zukunft) getroffene, demokratische Entscheidungen akzeptieren. Dazu verpflichtet uns seit Samstag nicht zuletzt das verabschiedete Leitbild.

Das eindeutige Ergebnis von fast 92% zeigt aber auch, dass entgegen mancher Unkenrufe keine Lagerbildung innerhalb unserer Mitgliedschaft besteht. Eine überwältigende Mehrheit hat sich klar für neue Strukturen im Verein ausgesprochen.

Die angenommene Satzungsänderung wird nun ins Vereinsregister eingetragen. Wie bereits auf der Versammlung angekündigt, haben wir dem Verein am Montag die notwendigen Unterlagen für das Amtsgericht übermittelt und auch für den weiteren Eintragungsprozess unsere Unterstützung angeboten. Daher gehen wir davon aus, dass bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung am Ende dieses Jahres bereits erstmals nach der neuen Satzung gewählt werden wird.

Wir laden alle Mitglieder herzlich ein, sich mit den neuen Aufgaben der Vereinsorgane vertraut zu machen und sich beim FCS einzubringen – insbesondere, wenn man überzeugt ist, mit den eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen einen Beitrag im Aufsichtsrat oder dem Präsidium leisten zu können.

Als „Zukunft Blau-Schwarz“ laden wir alle potenziellen Bewerberinnen und Bewerber für Aufsichtsrat und Präsidium ein sich mit kurzem Steckbrief an info@zukunft-blau-schwarz.de zu wenden, sofern denn ein Interesse an einem Austausch mit uns besteht. In jedem Fall wird es von Seiten der Kampagne „Zukunft Blau-Schwarz“ begleitende Formate zu den kandidierenden Personen im Vorfeld der nächsten Mitgliederversammlung geben.

Wir machen aber auch deutlich, dass wir uns hier keine Sonderstellung anmaßen möchten. Alle Personen, die für den Aufsichtsrat oder das Präsidium kandidieren möchten, sind selbstverständlich ebenso eingeladen sich eigenverantwortlich allen Mitgliedern, Fanclubs und Einzelpersonen vorzustellen, unabhängig und losgelöst von „Zukunft Blau-Schwarz“.

Abschließend möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Kampagne unterstützt haben. Möglich wurde dieser Erfolg nur gemeinsam und dank der breiten Unterstützung, die wir von knapp hundert Fanclubs und unzähligen Einzelpersonen erfahren haben. Die letzten Wochen und der wohl ohne Übertreibung für unseren Verein historische 11.10.2025 zeigen uns einmal mehr, welche unglaubliche Kraft in der Mitgliedschaft des 1. FC Saarbrücken e.V. steckt.

Und so gestalten wir alle gemeinsam
die Zukunft unseres Vereins –
mutig, in gegenseitigem Respekt und geeint
für Blau und Schwarz.

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…denn für Blau und Schwarz wird’s höchste Zeit!